Tägliche aktuelle Nachrichten aus Kunst und Kultur - bei Artefacti dem Portal für abstrakte Kunst
|
Freitag, 30. Juli 2010 um 07:24 Uhr |
|
Berlin (dpa/bb) - In das Tauziehen um die Zwangsräumung des Berliner Kunsthauses Tacheles kommt Bewegung. Die Künstlerinitiative startete am Donnerstag zunächst nicht wie geplant ihren Hungerstreik, weil sie positive Anzeichen für eine Lösung des Konflikts sah. «Es bewegt sich sehr schnell sehr viel», sagte Sprecherin Linda Cerna.
Als ein gutes Signal wertet die Initiative, dass die geplante Insolvenz über den Trägerverein noch nicht eröffnet wurde. Zudem habe die Berliner CDU den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) aufgefordert, das Thema Tacheles zu entscheiden und mit der HSH Nordbank über den Erwerb des Grundstücks zu verhandeln. «Das ist ein schöner parteiübergreifender Politikansatz», loben die Künstler.
Die selbstverwaltete Initiative in einer Kaufhausruine in Berlin- Mitte ist von der Zwangsräumung bedroht. Die HSH Nordbank, die das Gelände nach der Zahlungsunfähigkeit des früheren Eigentümers verwaltet, will das gesamte Areal versteigern - möglichst gewinnbringend und deshalb ohne das Tacheles als Altmieter. Der Trägerverein Tacheles e.V. fordert dagegen, den von den Künstlern genutzten Teil in eine öffentliche Stiftung umzuwandeln. Das heruntergekommene Kunsthaus mit seinen Ateliers, Werkstätten und Cafés gilt als wichtige Touristenattraktion. Die verschiedenen Nutzer sind untereinander zerstritten.
|
|
|
Freitag, 30. Juli 2010 um 07:24 Uhr |
|
Ludwigshafen/Mannheim (dpa/lsw) - Einen Einblick in die Kunstszene der Metropolregion Rhein-Neckar und der angrenzenden Regionen gibt ein neues Ausstellungsprojekt. In den Nachbarstädten Ludwigshafen und Mannheim findet künftig im Zweijahresrhythmus die «Regionale» statt. Premiere ist am Freitagabend im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum und im Kunstverein. Dort werden bis 19. September die Werke von 61 Künstlern und Künstlergruppen präsentiert, wie das Hack-Museum am Donnerstag mitteilte. In zwei Jahren sind dann in Mannheim die Kunsthalle und der dortige Kunstverein Gastgeber.
Die «Regionale» solle das breite Repertoire zeitgenössischer Kunst vor Augen führen, hieß es. Die Vielfalt reiche von experimentellen Präsentationsformen bis hin zum Rückgriff auf altbewährte Techniken, Motive und Kategorien. Etwa ein Drittel der Beteiligten wohne in Mannheim oder Karlsruhe. Vertreten seien jüngere wie auch ältere Künstler. Voraussetzung war, dass die Künstler einen Bezug zur Metropolregion oder den umliegenden Gebieten hatten.
www.kunstverein-ludwigshafen.de
|
|
Freitag, 30. Juli 2010 um 07:24 Uhr |
|
Berlin (dpa/bb) - Das grafische Werk des aus Leipzig stammenden Künstlers Hans Hartung (1904-1989) ist erstmals seit 25 Jahren wieder in einer umfassenden Ausstellung in Deutschland zu sehen. Anlass für die Schau ist die Schenkung von mehr als 200 Druckwerken Hartungs an das Kupferstichkabinett in Berlin. Die Ausstellung, die von Freitag an bis zum 10. Oktober zu sehen ist, zeigt neben seinen abstrakt- expressiven Drucken auch ausgewählte Arbeiten verwandter Künstler wie Salvador Dalí, Damien Hirst, Willem de Kooning, Jackson Pollock und Cy Twombly. Hartung lebte und arbeitete von 1935 an bis zu seinem Tod in Frankreich. Sein Oeuvre umfasst mehr als 600 Werke.
|
|
Freitag, 30. Juli 2010 um 07:24 Uhr |
|
Rom (dpa) - Der Regisseur Tom Tykwer kämpft dieses Jahr für Deutschland im Wettbewerb der 67. Filmbiennale von Venedig um den Goldenen Löwen. Tykwer («The International») tritt beim Festival vom 1. bis zum 11. September mit dem Streifen «Drei» an mit Sophie Rois und Sebastian Schipper in den Hauptrollen. Der Dokumentarfilm «Atom» von Markus Löffler und Andrée Korpys sowie der Trickfilm «The External World» von David Oreilly vertreten die Bundesrepublik in der Sektion «Orizzonti» (Horizonte), in der es um neue Tendenzen des internationalen Films geht.
Insgesamt gehen 23 Filme und 11 Nationen um die höchste Auszeichnung des internationalen Filmfestivals der Lagunenstadt ins Rennen, teilten Biennale-Präsident Paolo Baratta und der künstlerische Festivaldirektor Marco Müller am Donnerstag in Rom mit. Einer der Streifen davon ist ein Überraschungsfilm, der erst am sechsten September bekanntgegeben werden soll. Die Jury des diesjährigen Filmspektakels leitet der amerikanische Star-Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Quentin Tarantino («Pulp Fiction», «Kill Bill»).
Am stärksten vertreten sind beim Löwen-Rennen die Vereinigten Staaten mit mindestens sechs Streifen im Wettbewerb, darunter auch der Eröffnungsfilm: Darren Aronofskys «Black Swan». In dem Psychothriller mit Natalie Portman und Vincent Cassel geht es um Intrigen im New Yorker Ballettmilieu. Aronofsky hatte bereits vor zwei Jahren mit seinem Film «The Wrestler» mit Mickey Rourke in der Hauptrolle am Lido den Goldenen Löwen gewonnen.
Mit vier Streifen im Wettbewerb ist auch die Gastgebernation Italien in Venedig gut vertreten. Darunter ist Saverio Costanzos «La solitudine dei numeri primi» mit Isabella Rossellini.
Den goldenen Ehrenlöwen für sein Gesamtwerk erhält dieses Jahr der asiatisch-amerikanische Filmregisseur und Produzent John Woo («Mission Impossible»). Dem 1946 in China geborenen Meister melancholischer Gangsterballaden («City Wolf», «Im Körper des Feindes») sei es geglückt, Inszenierungskunst und Schnitt des Actionfilms zu revolutionieren und damit das Genre im höchsten Grad zu stilisieren, begründeten die Biennale-Leiter die Ehrung.
27 Filme bietet die Biennale in der Kategorie «Außerhalb des Wettbewerbs», davon 23 in Weltpremiere. Mit Spannung erwartet wird darunter Julie Taymors Shakespeare-Verfilmung «The Tempest» - unter anderem mit Oscarpreisträgerin Helen Mirren in der Hauptrolle. Der Streifen soll das Festival abschließen. In derselben Kategorie stehen Hollywoodstar Ben Afflecks Agenten-Movie «The Town» am Start sowie der in den USA produzierte Thriller «Machete» mit Danny Trejo, Jessica Alba und Robert de Niro.
http://www.labiennale.org
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 672 |