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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nachrichten aus Kunst und Kultur aus Dezember 2008
Museum MARTa will auch ohne Jan Hoet «immer anders» bleiben PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 10:11 Uhr

Marta, Nachtigäller, Hoet

«Wir haben hier den Freiraum, Fragen anders zu stellen», sagte der neue künstlerische Leiter des Museums, Roland Nachtigäller, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Ausstellung «Nullpunkt. Nieuwe German Gestaltung» (14. Februar bis 19. April 2009) befasse sich mit deutschem Design - allerdings unter dem Blickwinkel, es gebe kein deutsches Design. «So haben Sie deutsches Design noch nie gesehen», kündigte er an.

Dabei trage die neue Ausstellung schon seine Handschrift, sagte Nachtigäller, der bislang Leiter der städtischen Galerie Nordhorn war. Während der zweiten Jahreshälfte 2008 habe er mit Jan Hoet in Kontakt gestanden und intensiv an den von dem Belgier vorgeplanten Ausstellungen mitgearbeitet. «Ich habe sehr viel von seinem Geist», sagte Nachtigäller. In diesem Geist wolle er das Museum weiter führen, auf junge, zeitgenössische Kunst setzen und dabei das Programm international ausrichten. «Wir können kein Start-up- Unternehmen für junge Künstler werden.»

Die heutige Bekanntheit des noch jungen, von Star-Architekt Frank O. Gehry entworfenen Museums sei das Werk von Hoet, betonte Nachtigäller, der zu Beginn des Jahres 2009 die Nachfolge des Belgiers in Herford antritt. «Viel hing an der Person Jan Hoet.» Der frühere documenta-Leiter habe als Magnet gewirkt.

Nachtigäller kündigte an, die eigene Sammlung des Museums MARTa solle weiter wachsen. Der Etat erlaube es, die Sammlung schrittweise auszubauen, sagte er. «Große Kunstwerke werden mit den Städten verbunden, wo man sie sieht. Das stiftet Identität.» Auch in der Frage des fehlenden Depots sei mittlerweile eine Lösung gefunden. Zwei Häuser auf dem Nachbargrundstück seien gekauft worden und stünden vor dem Umbau. Das Projekt kostet rund 1,7 Millionen Euro. Im Frühjahr sollten voraussichtlich die Bauarbeiten beginnen. «Die direkte Verfügbarkeit ist ein ganz großer Gewinn.» Bislang sei die Sammlung an unterschiedlichen Standorten in Herford untergebracht gewesen.

Künftig wolle er die Besucherzahlen auf dem Niveau von erwarteten rund 75 000 Besuchern im laufenden Jahr halten. «Das ist schon ein hochgestecktes Ziel», sagte Nachtigäller. Im Eröffnungsjahr 2005 waren 101 000 Kunstfreunde gekommen. «Das Museum hat in jeder Hinsicht eine Zukunft», sagte er.

Gespräch: Thomas Strünkelnberg, dpa

(Internet: www.marta-herford.de)

 
Königin-Sofia-Museum widmet Leandro Erlich Einzelausstellung PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 10:09 Uhr

Leandro Erlich, Königin-Sofia-Museum

Der argentinische Künstler stellt diese Gegenstände jedoch infrage, indem er seine Werke mit optischen Täuschungen versieht. Im Madrider Königin-Sofía-Museum zeigt der 35-Jährige bis zum 23. Februar bei seiner ersten Einzelausstellung in Spanien «La Torre» (Der Turm), eines seiner anspruchvollsten Werke. Dabei handelt es sich um ein Bauwerk, das wie ein Wohnblock mit Fluren und Fenstern aussieht.


Mithilfe von Spiegeln werden dem Betrachter ständig neue Blickwinkel eröffnet. Der Künstler will mit der Manipulation von Räumen anzeigen, dass es neben der objektiven Wirklichkeit auch andere Realitäten gibt
(www.museoreinasofia.es)

 
Fotos von Ruscha, Rauschenberg und Warhol im New Yorker Whitney PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 10:08 Uhr

New Yorker Whitney Museum of American Art

Unter dem Titel «Artists Making Photographs: Chamberlain, Rauschenberg, Samaras, Ruscha, Warhol» präsentiert das Museum vom  16. Januar an Fotografien aus der eigenen Sammlung von den 1930er bis zu den 1960er Jahren. Andy Warhol, Robert Rauschenberg und Ed Ruscha gehören zu den drei bedeutenden Künstlern, deren Fotoarbeiten gemeinsam mit Werken in anderen Medien ausgestellt werden (www.whitney.org/)

 
«Heilige Inbrunst» in Amsterdams Nieuwe Kerk PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 10:07 Uhr

Heilige Inbrunst, Amsterdam, moderne Kunst

Zu sehen sind bis zum 19. April unter anderem Gemälde von Mondriaan, Malewitsch, Chagall, Schnabel, Rothko und Bacon, die sich unter verschiedensten Gesichtspunkten mit dem Glauben von Menschen beschäftigen. Insgesamt veranschaulichen sie die große Vielfalt, aber auch die Unterschiede der Religionen und Glaubensregeln. Die Werke stammen aus dem Fundus des weltbekannten Stedelijk Museum, das noch bis Anfang 2010 umfangreich modernisiert und erweitert wird. Einige waren schon seit Jahren nicht mehr ausgestellt. (Internet: www.nieuwekerk.nl)

 
Kunst im Knast - Theater, Musik und Malerei in Berliner Gefängnissen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Dezember 2008 um 10:05 Uhr

Berliner, Gefängnis, Straftäter, Kunst


Lesungen und Konzerte mit Künstlern von «draußen» sind in den Haftanstalten der Hauptstadt gefragt. Auch das Interesse an Aufführungen, die Gefangene selbst auf die Beine stellen, steigt. Das sei wie Urlaub vom öden, streng getakteten Gefängnisalltag, sagen Insassen. «Das Theaterprojekt hat uns gezeigt, dass wir in der Lage sind, etwas zu schaffen», schrieb jetzt ein Insasse aus Moabit an die Gefängnis-Leitung und bedankte sich in dem Brief, dass er mitmachen durfte.

Kreative Beschäftigung wirke deeskalierend, sagt die Leiterin der Sozialpädagogischen Abteilung des Moabiter Gefängnisses, Gudrun Petersen-Buck. «Und es stärkt das Selbstwertgefühl von Gefangenen.» Willkommener Nebeneffekt: Die Inhaftierten würden sich nicht so an den Bediensteten abarbeiten. Denn auch in Berlin reichen die Haft- Arbeitsplätze nicht. In Moabit gibt es nur 400 - dort sitzen aber rund 1100 Insassen, die meisten in Untersuchungshaft, aber auch verurteilte Straftäter. Türken, Russen, Araber, Deutsche - viele Nationen sind vertreten.

Wer Theater mitspielen wolle, müsse Deutsch können, sagt die Pädagogin. Ausgeschlossen blieben Täter, bei denen das Gericht die «Gruppenteilnahme» wegen Gefährlichkeit verboten habe. Für Freizeitangebote habe die Anstalt einen Etat von rund 90 000 Euro. Die Gitarrengruppe bekomme fünf Doppelstunden Unterricht pro Woche, auch die Maler und Zeichner erhalten professionelle Unterstützung.

Das Motto sei: «So viel Freiheit nach innen wie möglich und so viel Sicherheit nach außen wie nötig», sagt Petersen-Buck. Der international bekannte Cellist Peter Bruns spielte schon in Moabit und riss die Straftäter zu Beifallsstürmen hin. Gedränge gab es auch bei der Premieren-Aufführung des Films «Underdogs» mit Schauspielern, bevor er «draußen» in die Kinos kam. Das seien aber keine Luxusveranstaltungen, sagt Gefängnisleiter Wolfgang Fixson.

«Kunst und Knast sind keine Gegensätze», findet Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD). Viele Gefangene entdeckten erst hinter Gittern ihre künstlerische Ader, nachdem sie an einen geregelten Alltag herangeführt wurden. Von der Aue kommt auf dem Weg in ihr Büro täglich an einem solchen Beispiel vorbei. In der Vorhalle in der Senatsverwaltung für Justiz hängt ein Mosaik von Inhaftierten.

Im deutschlandweit größten Gefängnis in Tegel können auch Besucher von außerhalb zu den Theateraufführungen kommen - mit Anmeldung und Karte im Vorverkauf. Im Untersuchungsgefängnis Moabit ist das nicht möglich. Die Theatergruppe in Tegel studiert jedes Jahr neue Inszenierungen ein, mit Hilfe von außen. Die Gefängnis-Akteure können bei den Proben vorübergehend aus dem Gefängnis fliehen - mit den Gedanken. Und wenn rauschender Beifall wie bei der Open-Air- Vorstellung von «Spartacus» aufflammt, geht das auch harten Typen unter die Haut. Das freie Projekt aufBruch freut sich jedenfalls über den wachsenden Zuspruch des Publikums und die Zusammenarbeit mit den Gefangenen-Schauspielern.

20 Inszenierungen habe aufBruch schon in Berliner Gefängnissen betreut, sagt Sprecher Björn Pätz. «Wir machen einen nicht öffentlichen Ort sichtbar.» Und der Vorsitzende des Berliner Anwaltsvereins, Ulrich Schellenberg, findet für die Resozialisierung wichtig, dass Gefangene selbst aktiv werden und Eigeninitiative entwickeln. Es sei schon eine Herausforderung, sich einem Regisseur unterzuordnen.

Peter Atanassow, künstlerischer Leiter von aufBruch, war jetzt auch in der Berliner Anstalt für jugendliche Straftäter als Regisseur. Das von Inhaftierten und Musikschülern erarbeitete Projekt hieß Kaspar H.. Die meisten Gefangenen kämen wie Hauser aus einer unbekannten Parallelwelt. Im gemeinsamen Spiel seien die Grenzen zwischen drinnen und draußen verschwommen, meint aufBruch.

 
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