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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nachrichten aus Kunst und Kultur aus Dezember 2009
Kokoschka und «Brücke» 2010 im Museum Moritzburg PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 09:20 Uhr

Halle (dpa/sa) - Die Maler Oskar Kokoschka, Franz Marc und Paul Klee sowie die Dresdner Künstler-Gruppe «Brücke» kommen 2010 im Kunstmuseum Moritzburg zu Ehren. «Wir haben im neuen Jahr ein dichtes, schönes Ausstellungsprogramm, das Ende März mit "Oskar Kokoschkas Antike" startet», sagte die Direktorin der Stiftung Moritzburg, Katja Schneider, in einem Gespräch mit der dpa. «Enden soll das Jahr mit einer Schau, in der es um die Freundschaft zwischen Franz Marc und Paul Klee geht. Ich denke, es wird 2010 ganz, ganz spannend.» 2009 kamen rund 90 000 Besucher in das Museum im überwiegend historischen Gemäuer nahe der Saale.   

 

Das Museum Moritzburg war im Dezember 2008 nach dreijährigem Umbau als Zentrum der Klassischen Moderne eröffnet worden. Es bekam einen 18 Millionen Euro teuren modernen Anbau, der 2009 zweimal mit schweren Baumängeln in die Schlagzeilen geriet. Anfang des Jahres musste er zwei Wochen lang geschlossen werden, weil ein Fluchtweg nachgebessert wurde. Vor einigen Wochen stellte sich dann heraus, dass erneut Nachbesserungen nötig sind.   

 

«Wir werden Teile des Hauses vom 25. Januar bis zum 26. März schließen. In den zwei Monaten werden wir alles erledigen, was noch offen ist», sagte Schneider. Es geht etwa um Brandschutzmängel. «Zu Ostern soll das Museum dann wieder strahlen und komplett geöffnet sein», sagte die Stiftungs-Chefin. Trotz der Diskussion um die Baumängel seien in diesem Jahr viele Besucher gekommen. «Darunter waren auch Auswärtige aus ganz Deutschland, die den Neubau sehen wollten.»   

 

Der Neubau beherbergt auch die Expressionismus-Sammlung des Würzburger Kunstsammler-Paares Gerlinger. «In der Schau der Sammlung wird es 2010 zwei Wechsel geben», sagte Schneider. Die erste Ausstellung «Die Brücke in Halle. 1910 und 2010» soll einen Traum verwirklichen, den der Maler Erich Heckel (1883-1970) 1907 hatte: Er bot damals dem Städtischen Museum in Halle eine «Brücke»-Exposition an - ohne Erfolg. Im Herbst seien dann Illustrationen der «Brücke»- Maler zu Literatur und Dichtung zu sehen. Der Unternehmer Gerlinger und seine Frau haben knapp 1000 Werke dauerhaft dem Landeskunstmuseum Stiftung Moritzburg in Halle überlassen. 

 

Gespräch: Sophia-Caroline Kosel, dpa

 

Mehr über das Kunstmuseum Moritzburg

 
Mehr als Provinz: Linz zieht positives Kulturhauptstadt-Resümee PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 31. Dezember 2009 um 09:19 Uhr

Von Miriam Bandar, dpa

 

Wien/Linz (dpa) - Über Linz lächelt man immer in Österreich, weil es sich so unwillkürlich auf Provinz reimt, spottete schon der Dichter Stefan Zweig über die Industriestadt nahe der deutschen Grenze. Dazu noch die unrühmliche NS-Vergangenheit als eine der Lieblingsstädte Adolf Hitlers und die meisten Touristen würden wohl sofort auf einen Abstecher verzichten. Doch als Kulturhauptstadt Europas haben 2009 rund drei Millionen Besucher die Stahlmetropole als spröde Schönheit mit unerwartet attraktiven Seiten sowie einem innovativen Programm kennengelernt. Der Stadt selbst hat das Projekt Internationalität und einen Energieschub gebracht, den sie nun selbst erhalten muss, sind sich die Organisatoren wie Politiker sicher.   

 

«Es war ein Lebensgefühl in der Stadt, wie man es hier noch nie erlebt hat», sagte der aus der Schweiz stammende Linz09-Intendant Martin Heller am Mittwoch der dpa. Die Menschen seien stolz auf ihre Stadt gewesen und hätten eine Neugier entwickelt, dies sei durch nichts aufzuwiegen. Denn zwischen dem Schmuckkästchen Salzburg und der Prunkmetropole Wien gelegen wird die 190 000-Einwohner-Stadt mit ihren im Vergleich eher bescheidenen historischen Bauten oft übersehen. Im Zweiten Weltkrieg wurden zudem weite Teile durch Luftangriffe zerstört. Die Industriestadt war fortan österreichweit eher dafür bekannt, dass sie mehr Arbeitsplätze als Einwohner bietet. Einzig die etwas trockene Marmeladen-Mürbeteigtorte brachte Linz internationale Wahrnehmung ein.   

 

Im vergangenen Jahr trat dann ein Team von Kulturmachern an, den von Linz bereits eingeschlagenen Weg einer modernen Stadt weiter zu verfolgen. Rund 5000 Künstler aus 66 Nationen gestalteten 220 Projekte. 7700 Veranstaltungen standen auf dem Programm. Statt auf spektakuläre Großprojekte setzten die Organisatoren lieber auf ein breites Themenspektrum und das Einbinden der Bevölkerung. «Auch wenn das Format einheitlich Kulturhauptstadt heißt, muss man aus sich selbst heraus ein Konzeptschneidern, das auf die speziellen Stärken und Schwächen eingeht», sagte Heller. Neben einer genauen Analyse der zu erreichenden Ziele sei dies ein Rat, den er künftigen Kulturhauptstadt-Organisatoren geben möchte.   

 

Das Label Kulturhauptstadt brachte die Stadt an der Donau auch dazu, sich erstmals in dieser Offenheit mit ihrer NS-Vergangenheit auseinanderzusetzen. Denn Hitler, der hier zur Schule ging, plante für eine seiner Lieblingsstädte zahlreiche Prunkbauten, Prachtstraßen und Kulturprojekte, die aber größtenteils Illusion blieben. Die im Schloss stattfindende Ausstellung unter dem provokanten Titel «Kulturhauptstadt des Führers» zog rund 60 000 Besucher an, auch andere Projekte thematisierten die düstere Historie von Linz.   

 

«Es war von Anfang an ganz klar, dass Linz von seiner braunen Vergangenheit nicht zu trennen ist», betonte Heller. Man habe sich entschlossen, diese mit großer Offenheit herzuzeigen und dafür Respekt gezollt bekommen. Auch die Mensch in der Region hätten sich der Vergangenheit gestellt und gelernt, diese Erbe als Teil ihrer Wirklichkeit zu begreifen. Denn anfangs habe es in Linz schon Unsicherheit gegeben, ob ein solch offener Umgang richtig sei und man nicht dadurch einen «Stempel» aufgedrückt bekomme, so Heller. «Es war sicher gut, dass ich von außen gekommen bin und mich weniger absprechen musste, ob man das überhaupt thematisiert», so der Schweizer.   

 

Aus diesem Grund der größeren Unabhängigkeit und dem «Blick von außen» rät Heller auch anderen Kulturhauptstädten zu dem bisher eher unüblichen Konzept einer künstlerischen Leitung oder Intendanz, wie sie Linz mit ihm und seinem Team für das Kulturhauptstadtjahr hatte. «Das hilft, auch ungewöhnliche Dinge zu tun», sagte er. Viele Formate könnten sich Menschen, die nicht im Kulturbetrieb tätig seien, erst gar nicht vorstellen.   

 

Den Abschied vom Titel will Linz an Silvester noch mit Feuerwerk und einer großen Feier zelebrieren, dann ist die Ex-Industriestadt für den Erhalt des Kultur-Energieschubs selbst verantwortlich. Den schönen Künsten zugutekommen könnte nach Meinung von Heller in diesem Zusammenhang die Wirtschaftskrise. Kulturinteressierte hätten im vergangenen Jahr das Loch gefüllt, dass der Einbruch von Geschäftsreisen gerissen hätte: Die Touristiker freuten sich mit rund 638 000 Nächtigungen über ein Plus von 11,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. «Die Stadt darf sich jetzt nicht auf dem Titel ausruhen, sondern muss sich weiter entwickeln», so Heller.

 
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