Zufallsbild aus meinem Shop
Unseren Feed abonnieren!
|
Nachrichten aus Kunst und Kultur aus Februar 2009
|
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:51 Uhr |
|
Kunst, Franken, Kneuer
Allerdings können bei der Schau im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad vom 12. November bis zum 14. Februar 2010 nur die Werke von etwa 25 Künstlern gezeigt werden. Kuratorin Sibylle Kneuer erklärt im Interview «Drei Fragen, drei Antworten» der Deutschen Presse-Agentur dpa das Ziel des Projektes und was die zeitgenössische Kunst Frankens ausmacht.
Frau Kneuer, was will die Stadt mit der Triennale erreichen?
Kneuer: «Die Triennale Schweinfurt ist ein Ausstellungsprojekt, das im dreijährigen Rhythmus ein Spiegelbild der Kunst in Franken zeigen möchte - einen Querschnitt durch die Kunst in Franken. Offen ist die Triennale für alle Gattungen der zeitgenössischen Kunst, also alles, was derzeit gemacht wird. Das geht von Skulpturen über Malerei, Grafik, Konzeptkunst, Videokunst, Fotografie, also alles, was es gibt.»
Wer darf alles mitmachen und was wird hier zu sehen sein?
Kneuer: «Mitmachen können alle Künstler, die in Franken leben oder arbeiten, also in Franken wohnen oder geboren sind, egal wo sie derzeit arbeiten. Einreichen können sie bis zu fünf Arbeiten, die nicht älter als drei Jahre sind, also ab dem 1. Januar 2007 entstanden sind. Wir wollen ganz aktuelle Kunst zeigen. Angesprochen sind professionelle Künstler, die hauptsächlich von ihrer Kunst leben. Es soll auch in der Bewerbung durchkommen, was man schon alles gemacht hat und was man für einen Werdegang hat. Das heißt aber nicht, dass jeder Künstler an der Akademie studiert haben muss, denn es gibt auch sehr gute Autodidakten.»
Was macht die Kunstszene in Franken aus?
Kneuer: «Die Kunstszene in Franken ist gar nicht so viel anders als in anderen Regionen. Wir haben sehr qualitätvolle Kunst. Die Künstler stammen aus kleinen Dörfern, sie stammen aber auch aus der Großstadt. Die Franken verschlägt es in alle Winde, und das merkt man auch bei den Bewerbungen. Wir haben vom kleinsten Nest in Unterfranken bis über größere Städte in Deutschland auch Künstler aus New York, Chicago, Finnland und Österreich. Das sind alles Franken, die anderswo leben oder arbeiten. Es ist egal, wo Kunst entsteht. Es zählt nur: ist sie gut oder ist sie weniger gut.
Das beurteilt bei uns eine siebenköpfige Jury, die die Bewerbungen bewertet und aus diesen circa 25 Künstler auswählt, die ausstellen können. Wir erwarten uns qualitätvolle, aktuelle Kunst, die den Spiegel der Gesellschaft und des heutigen Lebens darstellt. Es soll keine Ausstellung nur für Spezialisten oder Kunst-Sachkenner sein, sondern sie soll jedermann ansprechen. Alle Sparten der bildenden Kunst werden vertreten sein. Es wird eine sehr bunte Ausstellung werden.»
Interview: Angelika Röpcke, dpa
|
|
|
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:48 Uhr |
|
Paul Klee, Künstler
Das Ulmer Museum stellt nun erstmals in einer Ausstellung mit dem Titel «Paul Klee und die Romantik» zahlreiche Bezüge des Künstlers zur romantischen Tradition vor. Die eigene Sammlung des Hauses mit sieben Aquarellen des Künstlers bilden den Kern der insgesamt rund 80 Werke umfassenden Schau. Leihgaben kommen aus Museen und Privatsammlungen in ganz Europa sowie dem Zentrum Paul Klee und dem Nachlass in Bonn.
Im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom 8. März bis zum 17. Mai an den 130. Geburtstag des Künstlers erinnert, stehen die wichtigsten Motive des Künstlers: Landschaft und Figur, Kosmos und Marionette. Zu sehen sein werden Arbeiten aus der gesamten Schaffenszeit des Künstlers - von den frühen grotesken Radierungen bis zur formelhaft verkürzten Sprache des Spätwerks.
Paul Klee wurde 1879 bei Bern (Schweiz) geboren und kam als Student nach Deutschland. Er gehörte zur Avantgarde um den Künstlerkreis «Der Blaue Reiter» und lehrte am Bauhaus in Weimar und Dessau sowie an der Kunstakademie Düsseldorf. 1933 kehrte Klee nach Bern zurück, wo er 1940 starb.
(Internet: www.museum.ulm.de)
|
|
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:46 Uhr |
|
Kunstmuseum, Gera
Das nach Plänen des britischen Architekten David Chipperfield gebaute Haus soll künftig als Kunstmuseum genutzt werden. Es steht seit 2005 leer. Nun soll auf einer Nutzfläche von 3000 Quadratmetern ein Museum entstehen, in dem Werke des Expressionisten Otto Dix (1891-1969) sowie anderer Künstler der Moderne und der Gegenwart gezeigt werden. Bei dem Tag der offenen Tür wird bei Führungen das Konzept des neuen Kunsthauses vorgestellt. Zudem können die Besucher auch einen Blick in den Tresor der einstigen Landeszentralbank werfen.
|
|
|
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:44 Uhr |
|
Rolf Münzner
Der 1942 geborene Künstler gilt als einer der führenden Meister zeitgenössischer Grafik und Zeichnung in Deutschland. Als Vertreter der «Leipziger Schule» hat er mehr als drei Jahrzehnte die international bekannte und beachtete Kunstauffassung mitgeprägt. Bis zum 1. Juni zeigt das Panorama Museum rund 150 grafische Blätter, 90 Zeichnungen und eine Reihe bibliophiler Buchausgaben, Drucke und Mappen von Münzner. Der Künstler wird zur Ausstellungseröffnung erwartet.
(Internet: www.panorama-museum.de)
|
|
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:43 Uhr |
|
Rostock, Werke
Dabei handele es sich um 20 Zeichnungen, 23 Aquarelle, 537 Grafiken, 27 Gemälden und sechs Plastiken, teilte das Kulturhistorische Museum bei der Eröffnung der Ausstellung «Meisterwerke der Moderne. Aus den Beständen der von den Nationalsozialisten 1937 beschlagnahmten Kunst» am Freitag in Rostock mit. Ein entsprechendes Fax des Bundesamts für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen liege vor. Mit der Eigentumsübertragung solle gewährleistet werden, dass dieser einzige in Deutschland erhaltene zusammenhängende Bestand aus der Aktion «entartete Kunst» komplett erhalten bleibt.
Die Werke lagerten seit 1947 in Rostock. Ansprüche von Privatpersonen konnten nicht festgestellt werden. Die Vorbesitzer der Werke seien in jedem Fall Museen im ehemaligen deutschen Reichsgebiet gewesen, hieß es. Der Bestand und seine Geschichte seien einmalige Zeugnisse deutscher Vergangenheit.
Die Nationalsozialisten hatten 1937 in öffentlichen Museen mehr als 21 000 Kunstwerke beschlagnahmt. Ein Teilbestand habe sich bei Kriegsende im Besitz des Güstrower Kunsthändlers Bernhard Böhmer befunden. Nach dem Selbstmord Böhmers und dessen Frau 1945 habe deren Schwester für den noch unmündigen Sohn des Ehepaares den Nachlass verwaltet. 1947 konfiszierte die Zentralstelle für Volksbildung 34 Ölgemälde, neun Plastiken und rund 1000 Grafiken. Diese Werke wurden dem Rostocker Museum übergeben. Diverse Kunstwerke wurden an Museen in Berlin, Stettin, Breslau und Königsberg sowie an weitere in der DDR übergeben. Der Rest blieb in Rostock und wurde in Teilen immer wieder gezeigt und an andere Museen im In- und Ausland verliehen.
Im Kulturhistorischen Museum Rostock werden seit Freitag Werke von 32 einst verfemten Künstlern gezeigt. Die 42 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken stammen unter anderem von Max Pechstein, Franz Marc, Otto Dix, Willi Baumeister oder Lyonel Feininger, sie sind bis zum 24. Mai zu sehen.
(Internet: www.kulturhistorisches-museum-rostock.de)
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 49 |
|