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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nachrichten aus Kunst und Kultur aus Juni 2009
Museum dokumentiert Auflehnung in Buchform PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Juni 2009 um 15:44 Uhr
Offenbach (dpa/lhe) - Künstlerbücher aus der DDR und der Bundesrepublik stellt das Ofenbacher Klingspor Museum gegenüber. Als «seitenweise Auflehnung» beschrieb das Museum am Dienstag bei der Vorstellung der Ausstellung «DDR - BRD. Buchkunst. Unter Druck - Pressendruck» die Werke aus Ostdeutschland. Die selbstverlegten Bücher boten demnach Schriftstellern und Künstlern die einzige Chance, systemkritische Texte zu veröffentlichen. Ihre westdeutschen Kollegen sahen die in kleinen Auflagen erscheinenden Bücher eher als Mittel, Schrift und Bild zu gestalten. Bücher, Techniken und gesellschaftliches Umfeld dokumentiert die Schau zwischen dem 5. Juli und dem 13. September. Die Exponate aus dem eigenen Bestand ergänzt das Museum um Arbeiten von HAP Grieshaber.
 
Rechnungshof nimmt Kunsthalle aufs Korn PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Juni 2009 um 15:43 Uhr

Von Susanne Kupke, dpa

 

Baden-Baden (dpa/lsw) - Ein Geburtstagsgeschenk sieht anders aus. Ausgerechnet zu ihrem 100-jährigen Bestehen hat der baden- württembergische Rechnungshof die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden aufs Korn genommen: «mäßiger Publikumserfolg», keine eigene Sammlung, rote Zahlen und dann noch «schwerwiegende Verstöße gegen das Haushaltsrecht». Die nun veröffentlichte Empfehlung der Prüfer für eines der traditionsreichsten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst: privatisieren, kommunalisieren oder fusionieren. Doch mit ihren zackigen Ratschlägen stehen die Prüfer ziemlich einsam da; haben sie doch einen kleinen Schönheitsfehler: Die für die Jahre 2003 bis 2007 festgestellten Verstöße fallen zum Großteil in die Zeit des früheren Leiters Matthias Winzen - und sind teils längst behoben.   

 

Pauschale Vergütungen für Überstunden trotz Nebenjob an einer Hochschule, Unregelmäßigkeiten bei Reisekosten oder Privatgespräche vom Dienst-Handy «in beträchtlichem Umfang» - insgesamt, so listet der Rechnungshof auf, sei durch das «Fehlverhalten» des früheren Leiters dem Land ein Schaden von «mindestens 44 000 Euro» entstanden. Laut Kunstministerium, das ebenfalls wegen der bezahlten Überstunden kritisiert wurde, hat Winzen nach den vom Rechnungshof festgestellten Verstößen im vergangenen Dezember «Schadensersatz in beträchtlicher Höhe geleistet». Ein eingeleitetes Strafverfahren sei noch nicht abgeschlossen.   

 

Doch die Mängelliste der Prüfer bei dem «bei weitem kleinsten Landesmuseum» reicht weiter: Zwar sei die jährliche Besucherzahl von 13 000 im Jahr 2004 mit der Eröffnung des benachbarten Privat-Museums von Frieder Burda auf 28 000 Besucher im Schnitt gestiegen. Angesichts von jährlichen Ausgaben des Landes für das Museum zwischen 1 und 1,25 Millionen Euro und einem Zuschussbedarf von 30 Euro je Besucher müsse aber das Engagement hinterfragt werden; zumal der Betrag über dem Niveau der Staatsgalerie Stuttgart liege, die «deutlich mehr zu bieten hat».   

 

Zwar honorieren die Kontrolleure die Verbesserungsbemühungen der seit September 2006 amtierenden neuen Direktorin Karola Kraus. Doch auch unter ihrer Leitung haben die Prüfer Haushaltsverstöße ausgemacht: So sei für einen von einem Künstler gestalteten Umbau eines Austellungsraumes zu einem Großraumbüro ohne vorherige Genehmigung Geld verschwendet worden. Museumsleiterin Kraus weist dies zurück: «Es handelt sich um ein künstlerisches Projekt.» Die Genehmigung dafür habe sie eingeholt; wenn auch nur mündlich.   

 

Rückendeckung gibt es vom Ministerium: «Die Haushaltsverstöße sind nur formaler Natur», so eine Sprecherin. «Frau Kraus genießt unser volles Vertrauen.» An sich müssten sich die Prüfer sogar freuen: Der künstlerische Multifunktionssaal ist tagsüber Büro und wird abends als Festsaal bei Ausstellungseröffnungen genutzt.   

 

«Die Kritik ist unfair und veraltet», ärgert sich Leiterin Kraus. Sie habe einen «ziemlichen Chaosladen vorgefunden». Seit ihrem Amtsantritt arbeitet die Kunsthistorikin und Tochter des Sammlerehepaars Grässlin an Verbesserungen - und erntet erste Früchte: In dieses Jahr sei man ohne Defizit gestartet. 2008 zählte sie 42 000 Besucher, 2009 werden «60 000 bis 70 000» erwartet. Mit sechsstelligen Zahlen wie beim benachbarten Burda-Museum kann sie naturgemäß nicht aufwarten; junge unbekannte Künstler ziehen eben weniger Besucher an als Chagall, Picasso, Kandinsky und Co.   

 

«Die Kunsthalle ist eine renommierte Plattform für junge Kunst. Da ist das Land in der Pflicht», meint Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner. Und auch Mäzen Burda winkt ab. Privates und öffentliches Museum sollten sich ergänzen - so wie im Herbst bei der großen Baselitz-Schau, wenn die Gemälde im Burda-Museum und die Skulpturen in der Kunsthalle zu bestaunen sind.   

 

Vor einer Fusion mit anderen Einrichtungen wie der Kunsthalle Karlsruhe würde Kraus eher zurücktreten. Das ist wohl nicht nötig: «Ich möchte die Kunsthalle in ihrer jetzigen Form erhalten und weiterentwickeln», betont Kunststaatssekretär Dietrich Birk.

 
Kassel zeigt Pferdebilder von Philips Wouwerman PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Juni 2009 um 15:42 Uhr

Kassel (dpa) - Monumentale Gemälde von Pferden des lange vergessenen Niederländers Philips Wouwerman sind vom Mittwoch an in Kassel zu sehen. Die Gemäldegalerie im Schloss Wilhelmshöhe zeigt bis zum 11. Oktober etwa 25 Gemälde und zehn Zeichnungen von Wouwerman, darunter Leihgaben aus internationalen Sammlungen. Kassel selbst besitzt nach Angaben der Museumslandschaft Hessen-Kassel (mhk) eine der größten Wouwerman-Sammlungen der Welt. Die jetzige Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Mauritshuis in Den Haag, wo sie vom 12. November 2009 bis zum 28. Februar 2010 zu sehen sein wird.   

 

Der 1619 geborene Wouwerman hat zwar im Stil der holländischen Schule auch Landschaften, Historien und Allegorien gemalt, berühmt wurde er jedoch durch seine Darstellung von Pferden, in Jagd- und Schlachtenszenen, Viehmärkten und Reitschulen, Heuernten und Schmieden. «Doch auch die Wiedergabe von Wind und Wetter, von Dünen und Meer gestaltet er in einer Perfektion, die den Betrachter in die Welt des 17. Jahrhunderts entführt», hieß es vom Museum. Erstmals werde in einer monografischen Ausstellung das ganze Spektrum von Wouwermans Kunst gezeigt. Der Maler war bis ins 19. Jahrhundert sehr populär. Zeitweise wurden seine Bilder höher geschätzt als Werke von Rembrandt und Vermeer. Dann geriet er in Vergessenheit.

 
Kunsthalle weist Prüfbericht als «unfair» zurück PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Juni 2009 um 15:42 Uhr

Baden-Baden (dpa/lsw) - Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden hat die herbe Kritik des Landesrechnungshofes entschieden zurückgewiesen. «Die Kritik ist unfair und veraltet», sagte Leiterin Karola Kraus am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Unterstützt wird sie unter anderem vom baden-württembergischen Kunstministerium, aber auch von Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner. Die Kunsthalle ist den Kontrolleuren ein Dorn im Auge: Sie habe keine eigene Sammlung, zu wenig Besucher und schreibe rote Zahlen, bemängeln die Rechnungsprüfer in ihrem neuesten Bericht. Bei der Prüfung der Haushaltsjahre 2003 bis 2007 hatten sie auch «schwerwiegende Verstöße gegen das Haushaltsrecht» festgestellt.   

 

Die Empfehlung der Prüfer: Eines der traditionsreichsten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst, das in diesem Jahr auf sein 100-jähriges Bestehen zurückblickt, solle entweder privatisiert oder kommunalisiert werden oder mit einem anderen Landesmuseum - zum Beispiel der Kunsthalle Karlsruhe - fusionieren. Der Vorschlag des Rechnungshofs trifft allerdings nirgends auf Gegenliebe: weder beim Stadt noch beim Land oder bei potenziellen Partnern. Eine Fusion ist für die Baden-Badener Kunsthallen-Chefin Kraus nicht denkbar: «Dazu bin ich nicht bereit.» Eher würde sie zurücktreten, betonte sie. Eine Ministeriumssprecherin betonte aber: «Frau Kraus genießt unser volles Vertrauen.»

 
Rückriem-Skulptur für Grab von Blinky Palermo PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. Juni 2009 um 15:41 Uhr
Münster (dpa/lnw) - Vor einem Jahr ist die letzte Ruhestätte des Künstlers Blinky Palermo (1943-1977) in Münster ein Ehrengrab geworden - nun hat der Bildhauer Ulrich Rückriem eine Skulptur dafür geschaffen. Das Kunstwerk werde am 6. Juli übergeben, teilte die Stadt Münster am Dienstag mit. Rückriem war künstlerischer und persönlicher Freund Palermos. Während seiner Studien in Düsseldorf in den 60er Jahren begegnete der Beuys-Meisterschüler unter anderem den Malern Sigmar Polke und Gerhard Richter. Zahlreiche Museen wie zuletzt der Düsseldorfer Kunstverein zeigten Palermos abstrakte Arbeiten, die sich an Minimalismus und Konstruktivismus orientieren.
 
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