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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Ausstellung zeigt «Geburt der Romantik» in Pommern PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 26. August 2010 um 06:33 Uhr

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Greifswald (dpa/mv) - Aus Anlass des 200. Todestages des Malers Philipp Otto Runge (1777-1810) geht das Pommersche Landesmuseum in Greifswald auf Spurensuche nach den Wurzeln der Romantik. An diesem Freitag wird im Beisein von Nachfahren der Künstler die Ausstellung «Die Geburt der Romantik» eröffnet, wie Museumsdirektor Uwe Schröder am Mittwoch sagte. Gezeigt werden rund 100 Werke von Runge, Caspar David Friedrich (1774-1840) und Friedrich August von Klinkowström (1778-1835). Alle drei wurden in Pommern geboren. Sie verband eine Freundschaft. Die Ausstellung mit wertvollen Leihgaben wird bis 21. November gezeigt.

 

«Uns war klar, dass wir den Geburtstag Runges nicht spurlos an uns vorbeigehen lassen können», sagte Ausstellungskuratorin Birte Frenssen. Die Ausstellung über beide Etagen der Gemäldegalerie zeichnet anhand von Werken und historischen Quellen die Lebenswege der Maler nach. Parallelen und Kreuzungspunkte gibt es viele: Der in Greifswald geborene Friedrich und der um vier Jahre jüngere Adlige Klinkowström lernten das Zeichnen beim Greifswalder Universitätszeichenlehrer Johann Gottfried Quistorp. Runges erster Lehrer war der Theologe und Verfasser empfindsamer Werke, Ludwig Gotthard Kosegarten. Dieser wiederum war seit der Jugend in enger Freundschaft mit Quistorp verbunden. In Dresden standen alle Künstler miteinander im engen Kontakt. Friedrich wohnte sogar zeitweise bei Klinkowström, wie Frenssen berichtete.

 

Wie der Titel eines Porträt Runges von seinem Freund Klinkowström schlägt die Ausstellung einen Bogen vom «Morgen zum Abend des Lebens», von den frühen Zeichnungen über Sepien bis zu berühmten Gemälden, wie Friedrichs «Zwei Männer am Meer». Ganz bewusst sei bei der Konzeption die Tages- und Jahreszeitenthematik aufgegriffen worden, die bei den Romantikern eine zentrale Rolle spiele. Eingestimmt wird der Besucher mit dem Zitat Kosegartens «Des Morgens denk an Deine Bestimmung. Des Abends an Deinen Tod.»

 

Die Ausstellung zeigt Werke aus dem eigenen Bestand des Museums sowie Leihgaben aus Norwegen, Österreich, Berlin, Hamburg und Dresden. Erstmals wird auch der Nachlass Klinkowströms gezeigt. Zur Eröffnung werden mehr als 70 Nachfahren der Künstler erwartet.

 



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