| Kultusministerium und Bundeswehr kooperieren |
|
|
|
| Dienstag, 21. Dezember 2010 um 06:54 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Sachsens Kultusministerium und die Bundeswehr wollen ihre Zusammenarbeit jetzt in einer Vereinbarung festschreiben. Das Papier soll an diesem Dienstag in Dresden unterzeichnet werden. Das Ministerium wies am Montag Vorwürfe zurück, damit werde dem zu DDR-Zeiten verpönte Wehrkundeunterricht die Tür geöffnet. «Die Schulen entscheiden eigenverantwortlich und freiwillig, ob sie das Informationsangebot der Bundeswehr annehmen», sagte Ministeriumssprecherin Andrea Valendiek der Nachrichtenagentur dpa.
Jugendoffiziere der Bundeswehr könnten im Unterricht, etwa in Gemeinschaftskunde oder Geschichte, Fragen zu nationaler oder internationaler Sicherheitspolitik beantworten, so die Sprecherin. Diese Initiative habe eine bereits 50-jährige Geschichte. «Es geht um themenorientierte Informationsvorträge.» So könne geklärt werden, was etwa die Bundeswehr in Afghanistan mache. Valendiek zufolge gibt es schon seit Jahren eine enge Zusammenarbeit zwischen Ministerium und Bundeswehr.
Die Landtagsfraktion der Partei Die Linke hatte bereits in der vergangenen Woche erklärt, Militär habe an Schulen nichts zu suchen. Die Vereinigung Friedensweg aus Leipzig, die sich nach eigenen Angaben aus der Organisation des Ostermarsches heraus gegründet hatte, verlangte am Montag «Schulfrei für die Bundeswehr» und stellte den Vergleich mit dem Wehrkundeunterricht in den Raum.
|
























































