| Museum der Weltkulturen: Berliner Entwurf preisgekrönt |
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| Dienstag, 21. Dezember 2010 um 06:54 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Wettbewerb um den Neubau für das Frankfurter Museum der Weltkulturen hat das Berliner Architektenbüro Kühn Malvezzi den ersten Preis erhalten. Der Entwurf gehe behutsam mit der Umgebung des geplanten Erweiterungstrakts um, sagte Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) am Montag bei der Präsentation.
Das Gebäude soll im Museumspark am südlichen Mainufer neben mehreren alten Villen entstehen, die derzeit das Museum der Weltkulturen beherbergen. Der Standort für den Neubau, dessen Kosten noch unklar sind, war lange umstritten. Auch eine Bürgerinitiative hat dagegen mobil gemacht. Der Erweiterungsbau, für den das Stadtparlament noch Grünes Licht geben muss, grenzt an das Museum für Angewandte Kunst, das einst der US-Stararchitekt Richard Meier baute.
Die Berliner Architekten erhalten für ihren Siegerentwurf 51 000 Euro. Der mit 30 000 Euro dotierte zweite Preis ging an Bruno Fioretti Marquez Architekten, ebenfalls aus Berlin. Mit dem dritten Preis (20 000 Euro) wurde das Büro Trint+Kreuder d.n.a. aus Köln ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich zum Teil renommierte Architekten mit 43 Entwürfen beteiligt.
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