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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunstsammlungen erwerben für 500 000 Euro Münzen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 28. Dezember 2010 um 18:57 Uhr

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Dresden (dpa/sn) - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erwerben für 500 000 Euro wertvolle Münzen von einer Stiftung. Der Ankauf ist Teil eines Vergleichs zwischen der in Meißen ansässigen Otto-und-Emma-Horn-Stiftung und dem Freistaat, teilten die Sammlungen am Mittwoch in Dresden mit. Die 45 000 Münzen umfassende Kollektion des 1945 gestorbenen Meißner Weinhändlers und Kunstsammlers Ernst Otto Horn wird seit etwa 40 Jahren in den Kunstsammlungen Dresden verwahrt. Mit dem Ankauf sollte ein Rechtsstreit um die Münzen vor Gericht vermieden werden. Der Direktor des Münzkabinetts, Rainer Grund, geht davon aus, dass etwa 20 Prozent des «Schatzes» im Bestand bleiben.

 

Die Münzsammlung Horn war lange ein Streitfall. Die gleichnamige Stiftung entstand 1951. Wegen angeblicher Steuerschulden wurde 1954 ihre Auflösung beschlossen. Damit gingen die Vermögenswerte in Volkseigentum über. Zunächst war die Stadt Meißen zuständig, später das Münzkabinett der Kunstsammlungen. 1997 stellte das Regierungspräsidium Dresden fest, dass die Stiftung nie aufgehört hatte zu existieren. 1998 begannen Verhandlungen um die Sammlung. Eine Reihe wichtiger Anhaltspunkte habe dafür gesprochen, dass Sachsen im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung unterlegen wäre, hieß es.

 

Nach Aussagen von Direktor Grund soll das Münzkabinett nun bis Ende Juni 2011 eine Liste der von ihm gewünschten Münzen und Medaillen vorlegen. «Es sind mehr Objekte von Interesse, als wir uns mit diesem finanziellen Rahmen leisten können», sagte Grund der Nachrichtenagentur dpa. Wenn neues Geld akquiriert werden könne, bestehe aber die Möglichkeit für weitere Ankäufe. Die Horn-Kollektion enthält exakt 45 790 Münzen und Medaillen. Sie gilt als Universalsammlung und ist nicht nur auf sächsische Münzen beschränkt. Laut Vereinbarung kann die Sammlung aus dokumentarischen Gründen noch bis mindestens Ende 2012 komplett im Münzkabinett bleiben.

 

 

www.skd.museum

 



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