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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Geraer Museen beleuchten Leben und Werk von Otto Dix PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 28. Dezember 2010 um 18:57 Uhr

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Gera will seinem Slogan als Otto-Dix-Stadt 2011 alle Ehre machen. Mit Blick auf den 120. Geburtstag des Künstlers widmen die städtischen Museen mehrere Ausstellungen dessen Leben und Werk. Und auch das Kunsthaus-Kuratorium erhält Verstärkung.

 

Gera (dpa/th) - Den 120. Geburtstag des Malers Otto Dix nehmen die Geraer Museen zum Anlass, Leben und Werk dieses Künstlersohnes der Stadt intensiv zu beleuchten. Neben einer großen Retrospektive, die die Kunstsammlung vorbereitet, will etwa das Stadtmuseum zeigen, wie die Ostthüringer Stadt in der Kinder- und Jugendzeit von Otto Dix aussah. Derweil widmet sich das Museum für Naturkunde vom 27. August an dem Thema «Natur in der Kunst» in Arbeiten von Otto Dix und anderen Geraer Malern. Dix, der als Vertreter der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus bekannt ist, wurde am 2. Dezember 1891 im Stadtteil Untermhaus geboren.

 

Zu seinem 120. Geburtstag will Gera trotz finanzieller Probleme ein neues Kunsthaus eröffnen. Dazu sind rund zwei Millionen Euro an privaten Geldern nötig. Das Kuratorium, das den Aufbau unterstützen und für Spenden werben will, erhielt nun prominente Verstärkung. Nach Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) und Thüringens Bauminister Christian Carius (CDU) sei auch die Kultur- Expertin der Linken-Bundestagsfraktion Luc Jochimsen aufgenommen worden, teilte Kulturdezernent Frank Rühling mit. Sie war viele Jahre Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks und hatte 2010 für das Bundespräsidentenamt kandidiert. Ihre Mitgliedschaft mache die bundespolitische Ausstrahlung des Projekts deutlich, hieß es.

 

Das Museum soll in einem ehemaligen Bankgebäude entstehen, das nach Plänen von David Chipperfield gebaut wurde und zuletzt leer stand. Es soll die mehr als 400 Werke umfassende Geraer Dix-Sammlung sowie Leihgaben präsentieren. Angedacht ist eine Dauerschau zu Otto Dix (1891-1969) sowie Sonderausstellungen, die sein Werk in Beziehung zu anderen Künstlern setzen und zeitgenössischer Kunst Raum geben.

 

Insgesamt bereiten die Geraer Museen 24 Sonderausstellungen vor. Dazu gehört auch eine Schau mit dem Titel «German Zwilling. Die Mauer als Mythos und Trauma» zum Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren. Dabei werden Arbeiten von Künstlern wie Georg Baselitz, Rainer Fetting, Wolfgang Mattheuer und Jörg Immendorff gezeigt. Eine andere Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst befasst sich mit der künstlerischen Gestaltung von Schallplatten-Hüllen.

 

Das Dix-Jubiläum dürfte auch die Besucherzahlen der Museen im kommenden Jahr beflügeln. Bis Ende November 2010 zählten sie bei 20 Sonderschauen rund 57 300 Gäste und damit laut Stadt deutlich mehr als bis zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

 

 

http://www.kunsthausgera.de

 



Tags: dix  otto  museen  geraer  stadt  abstrakte kunst  
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