| Romantische Landschaftsbilder in Zittau |
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| Sonntag, 25. Juli 2010 um 21:09 Uhr | ||
Zittau (dpa/sn) - Die Städtischen Museen Zittau zeigen vom 31. Juli an eine Auswahl der schönsten Landschaftsbilder des späten 18. und 19. Jahrhunderts aus ihren Sammlungen. Unter dem Titel «Unterwegs im Gebirge» (bis 31. Oktober) sind rund 70 Gemälde und Zeichnungen von Caspar David Friedrich, Johann Alexander Thiele, Franz Anton Brosch, Carl Gustav Carus und anderen zu sehen, teilten die Museen am Donnerstag mit. Bergbilder aus der Sächsischen Schweiz, den Alpen und Italien ergänzen die Lausitzer Gebirgslandschaften. Viele Kunstwerke wurden noch nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellt und für die Ausstellung restauriert.
Dabei wurde nach Angaben des Museums entdeckt, dass eine schon 1932 erworbene Zeichnung einer Küstenlandschaft bei Gewitter, datiert 1803, von Caspar David Friedrich stamme. Die Reize der Lausitz entdeckten die ersten Maler in der Barockzeit. Das große Panorama des böhmischen Künstlers Brosch und Thieles majestätische Ansichten vom Berg Oybin bilden den Anfang künstlerischer Wiedergaben kleinteiliger Felsformationen, herrlicher Ausblicke zu den böhmischen Kegelbergen und hochaufragender gotischer Ruinen von Burg und Kloster Oybin. Romantiker Friedrich malte am Oybin 1823 eines seiner Hauptwerke «Einsamer Baum» oder «Dorflandschaft bei Morgenbeleuchtung», das sich in der Berliner Nationalgalerie befindet.
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