| Kultur-Import aus Frankreich: «Fête de la Musique» |
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| Mittwoch, 31. März 2010 um 20:57 Uhr |
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Halle/Magdeburg (dpa/sa) - Die «Fête de la Musique», die in Frankreich alljährlich zum Sommeranfang gefeiert wird, soll auch in Sachsen-Anhalt etabliert werden. «Bei dem Straßenmusikfestival darf jeder, der Musik spielt - egal ob schlecht oder nicht schlecht - auftreten», sagte der Beauftragte für französisch-sachsen-anhaltische kulturelle Angelegenheiten, Christophe De Winter, am Mittwoch in Halle. In Berlin lockt das Fest schon seit Jahren immer am 21. Juni Zehntausende auf die Straßen zu den Konzerten von Amateur- und Profimusikern - ohne Gage und ohne Eintritt.
In Sachsen-Anhalt ist das Festival 2010 in Magdeburg (21. Juni), Halle (19.-21. Juni) und Quedlinburg (21. Juni) geplant. Für alle drei Städte können sich noch Bands bewerben; egal ob Hip-Hopper, Bläserensemble oder Schülerband.
In den drei Städten gibt es das Fest bereits seit einigen Jahren, diesmal soll es jedoch eine größere Dimension bekommen. «Mein Traum ist ganz Quedlinburg voller Straßenmusiker», sagte Stefan Helmholz, einer der Organisatoren des Musik-Ereignisses in der Welterbestadt. Dort sollen auf den schönsten Straßen und Plätzen 30 bis 40 Bands auftreten. In Magdeburg, wo die «Fête de la Musique» vor acht Jahren erstmals in einem Hinterhof gefeiert wurde, soll es diesmal zehn Bühnen in der ganzen Stadt geben. In Halle wird drei Tage lang gefeiert - mit 15 bis 20 Bands.
Die Idee für das Musikfest hatte vor fast drei Jahrzehnten der damalige französische Kulturminister Jack Lang. Erstmals wurde es am 21. Juni 1982 in Paris gefeiert, dann auch in vielen anderen französischen Orten und mittlerweile in hunderten Städten weltweit. «In der ersten Nacht des Sommers sind die Gemüter der Leute so froh, das ist der beste Zeitpunkt für die Fête», sagte der Franzose De Winter.
Internet: www.fetedelamusique.de
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