| Neumarkter Museum zeigt Henry-Moore-Schau |
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| Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 06:51 Uhr | ||
Neumarkt/Opf. (dpa/lby) - Im oberpfälzischen Neumarkt ist von diesem Sonntag (17. Oktober) an eine Ausstellung mit Grafiken und Plastiken der Bildhauer-Legende Henry Moore zu sehen. Das Museum Lothar Fischer will in der Schau insbesondere die Verbindung von Moores Arbeit zu natürlichen Formen zeigen. Deswegen werden nicht nur rund 70 Bilder und einzelne Skulpturen des englischen Künstlers gezeigt, sondern auch die Schädel von einem Elefanten, einem Rhinozeros und einem Pferd aus der Zoologischen Staatssammlung in München. Die Schau «Henry Moore - Natur und Figur» ist bis 9. Januar zu sehen, teilte das Museum mit.
Moore (1898-1986) gehörte zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. In Deutschland ist er insbesondere wegen seiner monumentalen Skulptur «Large two forms» vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn bekannt. Aufnahmen des Kunstwerks waren immer wieder in Fernsehberichten zu sehen, wenn von der damaligen Regierungszentrale berichtet wurde.
In der Ausstellung wird dokumentiert, wie sich Moore von Steinen, Muscheln, Korallen oder auch Knochen bei seinen Arbeiten inspirieren ließ. Die Ausstellung wurde von der Henry-Moore-Stiftung, dem Duisburger Wilhelm Lehmbruck Museum, das eine der weltweit größten Moore-Grafiksammlungen besitzt, sowie weiteren Museen und Privatsammlern unterstützt. Bayerns Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) wird die Ausstellung am Sonntag eröffnen.
http://www.museum-lothar-fischer.de
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