| Restaurierung des Marmorbodens im Neuen Palais kann beginnen |
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| Montag, 18. Oktober 2010 um 22:55 Uhr | ||
Potsdam (dpa/bb) - Der einzigartige Marmorfußboden im Neuen Palais von Potsdam-Sanssouci kann jetzt restauriert werden. In einem aufwendigen Verfahren musste zunächst die Statik in dem 600 Quadratmeter großem Raum untersucht werden, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) am Montag mit. Anlässlich des 300. Geburtstages von Friedrich dem Großen 2012 soll der prächtige Saal wieder in ursprünglicher Schönheit erstrahlen. Er entstand nach dem Vorbild eines Raumes im Schloss Potsdam. Wie dort wurde statt teuren Marmors aus dem Ausland preiswerter aus Schlesien verwendet.
SPSG-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh will am Donnerstag die Restaurierungsarbeiten erläutern. Sie sind möglich unter anderem Dank des Sonderinvestitionsprogramms des Bundes und der Länder Berlin und Brandenburg zur Rettung der preußischen Schlösser und Gärten. Dazu läuft eine Spendenaktion unter dem Motto «Ein Quart Geschichte». Per Mausklick kann jeder Interessierte 10 Euro Verantwortung für ein Stück Geschichte übernehmen. Quart ist eine virtuelle Maßeinheit - ein besonderes Papierformat, das auch Friedrich der Große gerne nutzte.
Das Neue Palais ist das größte Bauwerk im Park Sanssouci. Es wurde von 1763 bis 1769 errichtet und diente dem Preußenkönig zur Repräsentation und als Gästeschloss. Von den 200 Schlossräumen können etwa 60 besichtigt werden, darunter der Grottensaal, die Marmorgalerie und Gästeappartements. Im Südflügel befindet sich das Schlosstheater, heute noch als Spielstätte genutzt.
http://www.einquartgeschichte.de
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