| Österreichischer Maler Josef Mikl stirbt mit 78 Jahren in Wien |
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| Freitag, 04. April 2008 um 19:17 Uhr | ||
Er gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Künstler der Nachkriegszeit. Er habe sich stets geweigert, sich einer bestimmten Stilrichtung zuordnen zu lassen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Mikl starb bereits am vergangenen Samstag und wurde am Donnerstag beerdigt.
Seine Witwe gab seinen Tod jedoch erst am Freitag bekannt. Österreichs Kulturministerin Claudia Schmied würdigte Mikl als großen Künstler. «Wie alle Genies im diesem Lande erfuhr er zunächst heftige Anfeindungen, ehe der Wert seiner Aussagen erkannt wurde», sagte sie nach APA-Angaben am Freitag. Eine der großen Hinterlassenschaften des Künstlers ist die Neugestaltung von Decke, Wand und Boden des Großen Redoutensaales in der Wiener Hofburg. Nach seiner Schulzeit in Wien machte Mikl eine Grafikerlehre und studierte dann Malerei an der Akademie der bildenden Künste. Rasch habe er sich den Ruf eines führenden Vertreters der österreichischen Abstraktion erarbeitet. Mikl war neben Maria Lassnig und Friedensreich Hundertwasser Mitglied im Wiener Art Club, dem wichtigsten Künstlertreff der frühen 50er Jahre. 1968 vertrat der Maler Österreich bei der 34. Biennale in Venedig, 1977 war er Teilnehmer an der documenta 6 in Kassel. |
























































