| Steidl plant «Günter-Grass-Haus» in Göttingen und Kunstquartier |
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| Freitag, 04. April 2008 um 19:17 Uhr | ||
Das plant der Verleger des deutschen Schriftstellers und Literatur- Nobelpreisträgers, Gerhard Steidl. Nach seiner Idee soll es in zusammenhängenden Gebäuden in der Innenstadt mehrere Galerien geben, die genügend Platz auch für große internationale Kunstausstellungen bieten.
Göttingen werde sich mit dem «Kunstquartier» einen festen Platz in der deutschen Kulturszene erwerben, erklärte Steidl. Oberbürgermeister Wolfgangs Meyer (SPD) sprach am Freitag von einer «machbaren Vision, die dem Standort Göttingen insgesamt zugute kommt». Er sei fest entschlossen, die Chance zu nutzen. Ein mittelalterliches Gebäude wolle Steidl selbst zum «Grass-Haus» ausbauen, sagte eine Verlagssprecherin. Dort sollen ein Archiv mit allen weltweit erschienenen Büchern des Literaten und Künstlers sowie seine Grafiksammlung eingerichtet werden. Das «Grass-Haus» soll für Besucher zugänglich sein. Ein angrenzendes Grundstück für ein großes neues Galeriegebäude will der Verleger der Stadt zur Verfügung stellen. Nach einem Architektenwettbewerb solle dort ein dreigeschossiger Bau entstehen, der zusammen mit weiteren angrenzenden historischen Gebäuden insgesamt 1400 Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet. Der Steidl Verlag verfüge über gute Kontakte zu Museen, Galerien und Künstlern, sagte die Sprecherin. Deshalb sehe sie gute Chancen, international erstklassige Kunst in Göttingen zu präsentierten. Gerhard Steidl selbst verfüge zudem über umfassende Sammlungen von Werken etwa von Joseph Beuys, Klaus Staeck oder Marcel Broodthaers, die ebenfalls gezeigt werden sollen. Für den laufenden Betrieb des Kunstquartiers soll eine Trägerorganisation gegründet werden, der neben Steidl die Stadt Göttingen und weitere Träger aus Wirtschaft und Öffentlicher Hand angehören sollen. |
























































