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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Deutsches Kunstarchiv gewährt Einblick in das Leben von Künstlern Von Konrad Welzel, dpa PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 06. April 2008 um 07:37 Uhr

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Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen verbirgt sich hinter feuerfesten Türen das größte Archiv schriftlicher Nachlässe zur deutschen Kunst- und Kulturgeschichte - verpackt in schmale graue Pappkartons, Mappen und Ordner.

Die Sammlung umfasst Zeugnisse von Künstlern seit dem 19. Jahrhundert bis heute -  und gibt damit oft intime Einblicke in deren Schaffen. Die vielfältigen Exponate stammen von Malern, Grafikern, Bildhauern, Fotografen und Architekten sowie Kunsthistorikern, Kunsthändlern und -sammlern. Dabei hat sich das Archiv von Anfang an auf schriftliche Nachlässe der Künstler konzentriert.

«Uns geht es nicht um die eigentlichen Werke. Wir sammeln persönliche Dokumente, Briefwechsel und sämtliche Unterlagen zum beruflichen beziehungsweise künstlerischen Leben», erklärt die Leiterin Birgit Jooss. So sind neben Zeugnissen, Urkunden und Tagebüchern auch Skizzen zu bekannten Kunstwerken oder Unterlagen über die Lehrtätigkeiten der Künstler eingelagert.

«Die interessanten Nachlässe müssen aber nicht zwangsläufig auch von den berühmten Künstlern sein», sagt Jooss. Besonders interessant findet sie, wenn sich Künstler in Dokumenten mit den Besonderheiten ihrer Zeit auseinandersetzen. «Ich habe erst kürzlich selbst einen tollen Fund in unserem Archiv gemacht. Der völlig unbekannte Maler Hermann Ebers hat in seinem Nachlass auf 100 Seiten ausführlich die Künstlerausbildung um 1900 in München beschrieben. Darüber gab es bisher fast keinerlei Nachweise und Dokumente.»

Wie viele derartige Schätze in dem Fundus noch versteckt sind, könne niemand abschätzen. Denn nicht einmal die Hälfte des Materials gilt als ausreichend gesichtet und archiviert. Das liege hauptsächlich an der geringen Personalausstattung des Kunstarchivs. Die wenigen Mitarbeiter kämen einfach dazu, die Masse der Nachlässe zügig aufzuarbeiten, erklärt Jooss.

Seit Oktober 2007 leitet die 42-jährige Kunsthistorikerin das Deutsche Kunstarchiv und hat bereits große Pläne für die Zukunft. Sie habe es sich zu ihrem persönlichen Ziel gemacht, das Museum auch außerhalb von Expertenkreisen und Wissenschaftlern bekanntzumachen. Ausstellungen, Vorträge, Lesungen und Publikationen sollen für neue Interessenten sorgen.

Ein durchaus längerfristiges Projekt und eine große Herausforderung sei auch der Aufbau einer Internet-Datenbank, die das Archiv international vernetzen soll. «Wir wollen hier schließlich keine abgeschottete Insel führen, sondern weltweit transparent sein und unsere Daten allen zur Verfügung stellen.»
 
Die Beschaffung neuer Nachlässe ist mit viel Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. Das Archiv geht fast ausschließlich von sich aus auf die Künstler oder deren Familienangehörige zu, um sie um Materialen zu bitten. «Ich bin eigentlich die meiste Zeit damit beschäftigt, die Künstler zu bezirzen, um ihre Nachlässe zu ergattern», erzählt Jooss.

Der zweite zentrale Aufgabenbereich der Leiterin ist die Bearbeitung der täglichen Anfragen. Jährlich erreichen das Archiv rund 400 schriftliche Recherche-Ersuchen. In rund 550 Fällen pro Jahr werteten Interessenten im Lesesaal des Museums Archivmaterialien aus.

Das Deutsche Kunstarchiv ist seit 1964 im Germanischen Nationalmuseum untergebracht und ist das zentrale Nachlassarchiv Deutschlands. Wissenschaftler, aber auch Privatpersonen können ohne Anmeldung die gewünschten Materialien anfordern und diese innerhalb weniger Minuten im Lesesaal bearbeiten.

(Internet: www.gnm.de/archive.html)


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