| Große Zille-Schau «Kinder der Straße» in Altenburg eröffnet |
|
|
|
| Montag, 07. April 2008 um 17:37 Uhr | ||
Zu sehen sind Zeichnungen, Grafiken und Fotografien. Die Ausstellung der Berliner Akademie der Künste entstand zum 150. Geburtstag des Künstlers und war bis Ostern in der Hauptstadt zu sehen. «Die Schau in Altenburg ist nicht 100 Prozent identisch mit der in Berlin», sagte Museumsdirektorin Jutta Penndorf am Sonntag. Sie konzentriere sich stärker auf die Medienarbeiten und Druckgrafiken Zilles.
Zudem wird parallel zur Sonderausstellung das Umfeld des Berliner Künstlers durch Werke seiner Zeitgenossen beleuchtet. «Wir haben für die Ausstellung einen Hintergrund geschaffen», erklärte Penndorf dazu. So seien Arbeiten etwa von Käthe Kollwitz, Ernst Barlach und Max Liebermann zu sehen. Die Sicht auf Zille war bisher vor allem von seinen «Milljöh»- Motiven mit koketten Huren, frechen Berliner Gören und drallen Strandbad-Gästen geprägt. Die Schau «Kinder der Straße» holt den damals liebevoll «Pinselheinrich» genannten Künstler raus aus dem «Milljöh» und zeigt seine sozialkritische und politische Seite. Mit der Ausstellung wird erstmals das Gesamtwerk des Zeichners, Grafikers und Fotografen gezeigt. In Berlin hat die Schau mehr als 50 000 Besucher angelockt. Museumsdirektorin Penndorf hofft, dass nun auch in Altenburg bis zu 10 000 Besucher den Weg zu der Sonderausstellung im Lindenau-Museum finden. Sie ist dort bis zum 8. Juni zu sehen. (Internet: www.lindenau-museum.de) |
























































