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Montag, 07. April 2008 um 17:39 Uhr |
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Das Porträt mit dem Titel «Nadja» sei bisher nur einmal, 1928 in Berlin, öffentlich zu sehen gewesen, teilte die Stadt am Montag mit. Den Zweiten Weltkrieg habe das Gemälde aus dem Jahr 1919 in einem Berliner Banksafe überstanden. Gegen Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sei das Werk der expressionistischen Avantgarde aus einem Speditionslager in Freiburg verschwunden und erst 2006 auf einem Dachboden wiedergefunden worden. Ein Mönchengladbacher Privatsammler habe das Bild schließlich bei einer Auktion ersteigert. Wo das Bild 30 Jahre war, ist den Angaben zufolge ebenso unbekannt, wie die Person, die Nolde porträtiert hat. «Nadja» wird vom 13. bis zum 20. April zusammen mit dem «Stillleben mit Apfelschale und japanischem Fächer» von August Macke präsentiert. Dieses Bild habe der Privatsammler ebenfalls ersteigert. Es solle weiterhin als Dauerleihgabe im Kunstmuseum Bonn bleiben, wo es schon seit vielen Jahren in dessen Sammlung des Rheinischen Expressionismus hängt. Die beiden Werke sind im Museum Abteiberg bei freiem Eintritt zu sehen.
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