|
Montag, 07. April 2008 um 17:40 Uhr |
|
«Es handelt sich um die umfangreichste Grafikausstellung, die je gezeigt wurde», sagte Kurator Dirk Geuer, langjähriger Sammler und Verleger des Künstlers, der im vergangenen Jahr an der Nervenkrankheit ALS starb. Zu sehen sind rund 610 Exponate im neuen Konferenzbereich. «Es freut uns, dass es uns kurzfristig gelungenen ist, die Ausstellung nach Hamburg zu holen», sagte Messe- Chef Bernd Aufderheide. Schließlich habe Immendorff unter anderem mit seiner Kneipe «La Paloma» intensive Beziehungen zu Hamburg gehabt. «Jörg Immendorff und Hamburg, das war schon immer eine ganz besondere Beziehung», sagte Aufderheide. Im «La Paloma» trafen sich in den 80er Jahren Künstler und Kiezgrößen - und stets mittendrin der 1945 im nahen Bleckede bei Lüneburg geborene Immendorff. Für Hamburg schuf der Künstler auch das Hans-Albers-Denkmal (1985). «Jeden seiner Werkzyklen hat Immendorff mit Grafiken begleitet», sagte Geuer. Zu sehen sind 340 Grafiken, 20 Skulpturen und 250 Stempel, darunter Suiten, Serien und Zyklen zu seinen berühmtesten Motiven wie «Café Deutschland» und «The Rakes Progress».
|