| Angehörige wollen neues Grab für US-Maler Mark Rothko |
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| Mittwoch, 09. April 2008 um 07:45 Uhr | ||
Die beiden Kinder des berühmten Malers wollen ihren Vater von einem kleinen Friedhof auf Long Island bei New York auf einen jüdischen Friedhof in einem benachbarten Landkreis umbetten lassen. Auch die ebenfalls 1970 gestorbene Mutter, von der Rothko zur Zeit seines Todes getrennt lebte, soll dort ihre letzte Ruhestätte finden.
Wie die «New York Times» am Dienstag berichtete, liegen dem zuständigen Richter beim obersten Landesgericht in Riverhead die entsprechenden Anträge vor. Er muss den Fall innerhalb der nächsten drei Monate entscheiden. Der Antrag ruft den bitteren Erbstreit wieder wach, der sich mehr als zehn Jahre lang um die Hinterlassenschaft des Künstlers abgespielt hatte. Rothko, ein führender Vertreter des abstrakten Expressionismus, hatte 1970 im Alter von 66 Jahren Suizid begangen. Die Kinder waren damals 19 und sechs Jahre alt. Ihre Anwälte warfen kurz darauf den Vermögensverwaltern in einem aufsehenerregenden Rechtsstreit vor, zahlreiche Bilder unter Wert verkauft und sich so bereichert zu haben. Die Nachlassverwalter und die beteiligte Marlborough Galerie in Manhattan mussten schließlich 9,2 Millionen Dollar (5,8 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen. Rothko ist vor allem für seine großflächigen, balkenförmig angeordneten Farbkompositionen bekannt. Im vergangenen Jahr wurde sein 1950 entstandenes Bild «White Center» für 72,8 Millionen Dollar (rund 46 Millionen Euro) bei Sotheby's versteigert. Rothko steht damit auf der Hitliste der teuersten Gemälde der Welt auf Platz neun. |
























































