| US-Künstler Twombly erhält Gerhard-Altenbourg-Preis 2008 |
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| Mittwoch, 09. April 2008 um 07:46 Uhr | ||
Der Termin für die Übergabe stehe noch nicht fest, sagte Kuratoriumsmitglied Peter Schnürpel am Dienstag in Altenburg. «Twombly ist einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts und wir freuen uns, dass er den Preis annehmen wird.» Der Maler, der in Italien lebt, wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus. Mit dem Preis ist auch eine Ausstellung des Künstlers im Lindenau-Museum verbunden.
Der Preis ist nach dem Künstler Gerhard Altenbourg (1926-1989) benannt und wird seit 1998 alle zwei Jahre vergeben. Altenbourg, eigentlich Gerhard Ströch, verweigerte sich der offiziellen DDR- Kunst. Arbeiten von ihm sind auch im Museum of Modern Art in New York zu sehen. Er nahm nach seinem Wohnort Altenburg den Künstlernamen Altenbourg an. Der Preis wird an Künstler vergeben, die im weiteren Sinne der Haltung Altenbourgs verpflichtet sind, wie Schnürpel betonte. Zuletzt wurde der Berliner Maler Lothar Böhme geehrt. Schnürpel stellte außerdem die Mäzenaten-Aktion «Pro Lindenau» vor. Damit soll in diesem Jahr erneut die grafische Sammlung des Lindenau-Museums in Altenburg aufgefrischt werden. Kunst-Gönner können am 19. April zwischen knapp 100 Arbeiten wählen, die sie für das Museum ankaufen, sagte Schnürpel, der dem Vorstand des Förderkreises des Museums vorsteht. Die Preise der Kunstwerke schwanken zwischen 100 und mehr als 1000 Euro. Gesucht wird beispielsweise ein Käufer für die Mappe «Kokain» mit Lithographien von Rudolf Großmann. Die grafische Sammlung des Museums umfasst rund 40 000 Arbeiten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Werken der 1920er Jahre. Die Aktion «Pro Lindenau» wird seit 2004 zum dritten Mal organisiert. |
























































