| «Rhythmus 21»: Münchner Lenbachhaus zeigt Sammlung abstrakter Kunst |
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| Freitag, 11. April 2008 um 07:08 Uhr | ||
Von diesem Samstag bis zum 14. September sind 55 Exponate aus dem 20. und 21. Jahrhundert von Hans Richter über Rupprecht Geiger bis Sarah Morris und Gerhard Richter zu sehen, wie die Kuratoren am Donnerstag mitteilten.
Titelgebend war der 1921 entstandene Film «Rhythm 21» des Dadaisten Hans Richter (1888-1976). In der Ausstellung wird der Film als Videoprojektion gezeigt. Richter stellt darin mit unzähligen auf- und abtauchenden Rechtecken und Balken Geometrie und Konstruiertheit in den Mittelpunkt. «Abstraktion ist nicht nur Selbstbeschäftigung der Kunst, sondern behandelt auch kritische Aspekte», so Sammlungsleiter Matthias Mühling zur Auswahl der Werke. Die Schau widmet sich auch ausgiebig der abstrakten Kunst nach 1945, bei der die Werke als bewusste Bezugnahme auf die Moderne zu verstehen sind. Die abstrakte Malerei wurde besonders während des Kalten Krieges in den westlichen Staaten als Weltsprache der Kunst und Ausdruck der Freiheit propagiert. Zu sehen sind im Lenbachhaus neben monochromen Gemälden und Farbfeldmalereien etwa von Günter Fruhtrunk und Ellsworth Kelly auch Arbeiten von Gerhard von Graevenitz. Zugleich steht der Ausstellungstitel auch für abstrakte Kunst des 21. Jahrhunderts. So präsentiert die Städtische Galerie Werke von Sarah Morris, Liam Gillick, Isa Genzken und Gerhard Richter. Insgesamt 19 Künstler - berühmte und weniger bekannte - haben die Kuratoren für die Ausstellung ausgewählt. |
























































