| Tiergemälde nach Ausstellungen in USA wieder in Schwerin zu sehen |
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| Freitag, 11. April 2008 um 21:02 Uhr | ||
Die Schau «Oudrys gemalte Menagerie», die von Samstag an bis zum 27. Juli im Staatlichen Museum präsentiert wird, zeigt 13 Porträts exotischer Tiere. Das größte, eine lebensgroße Darstellung des Nashorns «Clara», misst drei mal viereinhalb Meter. Es wurde gemeinsam mit einem fast ebenso großen Löwen-Gemälde in den vergangenen Jahren im Getty-Museum in Los Angeles restauriert. «Clara» war bis dahin 150 Jahre lang nicht gezeigt worden. In Los Angeles und Houston hatte die Ausstellung in den zurückliegenden Monaten rund 300 000 Besucher. In Schwerin sollte die Schau am Freitagabend eröffnet werden.
Das Schweriner Museum besitzt die größte Sammlung von Oudrys Werken außerhalb Frankreichs - 34 Gemälde und 43 Zeichnungen. Darunter ist auch die Menagerie-Serie, in der Oudry exotische Tiere des königlichen Tiergartens in Versailles porträtierte. Eine Ausnahme war «Clara». Die Nashorn-Dame wurde von ihrem Besitzer, einem holländischen Kapitän, im 18. Jahrhundert als Sensation in ganz Europa vorgeführt. Ein «Liegender Tiger» aus der Menagerie-Serie wird noch in den USA restauriert und Ende 2008 in Schwerin zurückerwartet. Rund 600 000 Dollar hat Getty nach Angaben des Schweriner Museums für die Restaurierungen aufgebracht. Der Regisseur und Oscar-Preisträger William Friedkin («French Connection», »Der Exorzist») hielt die Arbeiten in einem Dokumentarfilm fest, der zur Ausstellung gezeigt wird. Nach Schwerin soll die Ausstellung in der Kunsthalle Tübingen gezeigt werden (20.9.2008 bis 4.1.2009). Voraussichtlich von 2010 an wird die Menagerie-Serie im Schloss Ludwigslust südlich von Schwerin ihre ständige Heimat finden. Der dafür vorgesehene Schlossflügel wird derzeit restauriert. (Internet: www.museum-schwerin.de) |
























































