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Montag, 14. April 2008 um 16:33 Uhr |
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«Ich weiß auch, dass es seit 15 Jahren mit der Kunststadt Köln rückwärtsgeht», sagte Kulturdezernent Georg Quander in einer Sonderausgabe des Kunstmagazins «Monopol» (Berlin), die zur Kunstmesse Art Cologne erscheint. «Es ist einfach nichts getan worden, Berlin konnte an uns vorbeiziehen.» Viele Galerien und Kunstinitiativen hätten Köln verlassen. Jetzt gebe es aber die Chance für einen Neuanfang durch einen Generationswechsel. «Wir haben in den kommenden Jahren fünf Posten von städtischen Museumsdirektoren neu zu besetzen, wir diskutieren intensiv das Projekt einer neuen Kunsthalle und versuchen, mit preisgünstigen Atelierräumen jüngere Künstler anzulocken», sagte Quander. «Außerdem wollen wir mit einem Rent-a-Gallery-Programm große Galerien aus New York oder Los Angeles einladen, in Köln zu gastieren.» Auf die Frage, wie lange es dauern werde, bis man erste Erfolge sehen könne, sagte er: «Ich rechne damit in fünf Jahren.»
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