| Berliner Bröhan-Museum zeigt Werke des Nürnberger Jugendstils |
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| Mittwoch, 16. April 2008 um 07:11 Uhr | ||
Zu sehen sind mehr als 200 Exponate unterschiedlicher Materialien und Techniken wie zum Beispiel Metall, Keramik, Holz, Textilien und Elfenbeinschnitzereien. Damit werde dokumentiert, welche erstaunlichen Leistungen in der Epoche des Jugendstils in jener Stadt entstanden, die bislang vor allem mit der Kunst Dürers und den Goldschmiedearbeiten des 16./17. Jahrhunderts in Verbindung gebracht wird, teilte das Museum mit. Die Ausstellung ist vom 25. April bis 3. August geöffnet.
Die Leihgaben der Schau mit dem Titel «Jugendstil aus Nürnberg. Kunst Handwerk Industriekultur» stammen größtenteils aus einer Privatsammlung und werden durch Stücke aus dem Bestand des Bröhan- Museums ergänzt. Vorreiter für den Jugendstil in Nürnberg war die Keramikfirma J. von Schwarz. Im Jahr 1897 stellte sie den Münchner Bildhauer Carl Sigmund Luber als künstlerischen Leiter für ihre «Fabrik artistischer Fayencen» ein. Die hohe technische Qualität der farbenfrohen Keramiken brachte der Firma schnell Exporterfolge. Nur wenig später nahm 1899 die Metallwarenfabrik Walter Scherf & Co. ihre Produktion von Zinnguss-Waren auf. Diese konnten in jeder Hinsicht mit den Produkten der heute bekannteren Firmen Orivit/Köln und J.P. Kayser Sohn/Krefeld konkurrieren, heißt es in der Ankündigung der Ausstellungsmacher. Nach 1900 nahmen noch weitere Nürnberger Firmen die Produktion von Jugendstil-Zinnobjekten auf. (Internet: www.broehan-museum.de) |
























































