| Berliner Nationalgalerie will Darbovens Werk «Fin de Siècle» kaufen |
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| Mittwoch, 16. April 2008 um 07:15 Uhr | ||
In der Reihe der bedeutenden Künstlerräume in der Sammlung der Nationalgalerie fehle ein raumgreifendes Werk von Darboven, die das Thema Raum und Zeit exemplarisch behandele, erklärte der Verein der Freunde der Nationalgalerie am Dienstag. Mit dem Erwerb von «Fin de Siècle. Buch der Bilder», das als «Jahrhundertarbeit» in der Kunst des späten 20. Jahrhunderts eine immens wichtige Rolle einnehme, würde es gelingen, diese Lücke zu füllen.
Seit Dienstag (bis 18. Mai) ist das Werk «Fin de Siècle. Buch der Bilder» im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart erstmals in großem Umfang ausgestellt. Darbovens Arbeit umfasst 54 großformatige Alben, 520 Arbeitsblätter mit collagierten Fotografien und 42 Bildtafeln. Der Titel nimmt Bezug auf Rainer Maria Rilkes Gedichtband «Buch der Bilder» aus dem Jahr 1902 und weist damit vom Ende des 20. Jahrhunderts zurück auf die Epoche des Jugendstils und die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die Arbeiten der 1941 in München geborenen Künstlerin basieren auf mathematischen Zahlenreihen. Dabei wurde der Kalender Darbovens Haupt-Arbeitsinstrument. Sie entwickelte Methoden und Systeme zur Erfassung und grafischen Umsetzung von Zeit, sowohl der von ihr konkret durchlebten als auch einer übergeordneten, vorgestellten Zeit. Neben Einzelblättern, die zu umfangreichen Wandinstallationen zusammengefasst werden, wählt sie dafür immer wieder das Medium des Buches, dessen Lektüre wiederum ein zeitlicher Vorgang ist. (Internet: www.hamburgerbahnhof.de) |
























































