| Deutschlands Kunstkritiker wählten Berliner Autor zum Präsidenten |
|
|
|
| Mittwoch, 16. April 2008 um 22:01 Uhr | ||
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wählte den aus Bochum stammenden Wulffen am Dienstagabend in Köln. Der Publizist ist seit 1982 unter anderem tätig für den «Tagesspiegel» in Berlin und die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ). Außerdem ist er Autor verschiedener Kunstmagazine und von Dokumentationen zur Gegenwartskunst.
Wullfen folgt im Amt dem Kölner Kunstkritiker und Journalisten Walter Vitt (71). Der ehemalige stellvertretende Nachrichtenchef des Westdeutschen Rundfunks (WDR) war fast 20 Jahre lang Präsident der deutschen AICA-Sektion. Er ist seit 1993 Herausgeber der «Schriften zur Kunstkritik» und Autor mehrerer Kunstbücher. Zu Vizepräsidenten der deutschen AICA wählte die Mitgliederversammlung die beiden ebenfalls aus Berlin stammenden Kunstkritiker Bernhard Schulz (54), Redakteur des «Tagesspiegel», und die 1960 geborene freie Autorin Thea Herold. Als Generalsekretärin im Amt bestätigt wurde die Düsseldorfer Kunsthistorikerin Marie Luise Syring. Der 1951 gegründeten deutschen AICA-Sektion, deren Mitglieder durch Zuwahl berufen werden, gehören gut 170 Kunstkritiker an. Sie wählen unter anderem die Ausstellung und das Museum des Jahres und vertreten die Interessen der Kunstkritik in der sich wandelnden Medienlandschaft. Weltweit sind in 64 Ländern rund 4000 Kritiker im internationalen Verband der AICA zusammengeschlossen, die der UNESCO verbunden ist. |
























































