| Kunstkauf im Einkaufsfernsehen - Jankowski-Projekt zur Art Cologne |
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| Mittwoch, 16. April 2008 um 22:07 Uhr | ||
Die mehrstündige Aktion im Sendestudio eines Internet-TV-Senders ist zur Messe-Vernissage am kommenden Dienstag geplant. Dabei offeriert ein Moderator mit Verkaufstalent ausgewählte Werke von der Messe (16. bis 20. April) und des «Open Space», einem vor vier Jahren als «offener Raum» für aktuelle Kunst ins Leben gerufenen Sonderbereichs der Art Cologne.
Gekauft werden kann zum einen gleich während der Sendung im Fernsehstudio, berichtete am Montag Kathrin Luz vom «Open Space»: «Zum anderen können Zuschauer rund um die Welt "reinzappen" und über eine Hotline einkaufen.» Was als Verkaufsschau ganz real ist, ist gleichzeitig Performance: «Die Aktion ist ein künstlerisches Projekt», kündigt Luz das jüngste Werk des 1968 in Göttingen geborenen und in Berlin und Hamburg lebenden Jankowski an. Die Videodokumentation des Teleshoppings wird selbst zum originären Kunstwerk, das am Schluss der Sendung ebenfalls verkauft wird. Grundidee des Jankowski-Projektes sei es, die Mechanismen des Marktes, auf dem auch hehre Kunst als kommerzielle Ware angepriesen werde, «mit einem Augenzwinkern zu ironisieren», sagt Luz. Für seine humorvolle Aktionen wird Jankowski von der Kunstwelt geschätzt. Nach frühen Arbeiten wie einem Video über einen Einkauf im Supermarkt, bei dem der Künstler mit Pfeil und Bogen Beute machte, wurde Jankowski mit seiner Arbeit zur Biennale in Venedig 1999 international bekannt. «Telemistica» hieß die Aktion, bei der er sich von italienischen Fernsehwahrsagern seine Karriereaussichten prophezeien ließ. (Internet: www.artcologne.de, www.openspace-cologne.com, www.vernissage.tv/blog/) |
























































