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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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«Nicht aufschieben, gleich besorgen»: Junge Kunst auf der Art Cologne Von Antje Lorscheider, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 17. April 2008 um 19:49 Uhr

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Monoton wie ein Mantra gesprochen und intoniert mit zunehmender verzweifelter Eindringlichkeit dringt die Stimme mit dem gängigen Sprichwort aus einem kahlen, grell erleuchteten Raum.

Das karge, konzeptuelle Werk spielt mit einem Augenzwinkern auf die Arbeitssituation des Künstlers an, erklärt Marc Weis von M+M. Dass der Appell, nicht aufzuschieben, was man besorgen kann, im Umfeld der Kunstmesse auch klingt wie eine Aufforderung zum Kauf des Werkes, kommentiert Weis so: «Je nach Platzierung entfaltet sich eben die Wirkung.»

M+M gehören zu den Entdeckungen, die der Besucher auf der Art Cologne noch bis 20. April in der jungen Künstlerriege machen kann. Dort trifft man auch auf die polnische Bildhauerin Agnieszka Kalinowska mit ihren fragil verflochtenen Gitter- und Zaunobjekten aus Papierstreifen oder auf eine Videoarbeit von Susanne Kuttler, die ein Wohnzimmer per Wasserrohrbruch flutet. Die Berlinerin Nezaket Ekici erzählt in ihrer mit Vaseline und Kaffee geschriebenen Wandarbeit aus ihrer Kindheit - vor allem davon, wie sie bei einer traditionellen Zeremonie in ihrem türkischen Elternhaus einen Heiratskandidaten hätte aussuchen sollen. Sie provoziere nicht, sagt Ekici. Ihre Arbeit sei immer aufklärerisch - in diesem Fall, was das Thema Zwangsehen betreffe.

Konzentriert ist die Ansammlung junger Kunst im «Open Space» der Kunstmesse. Auf der vor vier Jahren geschaffenen «offenen» Ausstellungsfläche ohne konventionelle, abgeschlossene Messekoje stellen 56 Galerien und Institutionen ihr junges Programm vor. Zu sehen ist etwa eine Fotoserie rund um das Haus der Großmutter des peruanischen Künstlers David Zink Yi. Die wird auf unkonventionelle Weise ein einfühlsames Porträt auf der Suche nach den Spuren eines langen Lebens. Fotografien zeigt auch der Wiener Künstler Bernhard Cella. Auf denen präsentieren chinesische Kunststudenten aus Nanjing Bilder, die sie nach Motiven Cellas gemalt haben. «Das sind keine Kopien», betont der Künstler und erklärt sein Projekt so: «Ich wollte in einen Dialog treten».

Ganz reduziert ist die Arbeit der Berlinerin Kitty Kraus. Während der Messetage verändert das Werk seinen Aggregatzustand: Der kleine, mit dunkler Tinte eingefärbte Eisblock schmilzt und verschwindet bis auf vorübergehende schwarze Wasserspuren. Zum den beeindruckendsten Arbeiten gehört die Idee des Schweizers Jérome Leuba: Eine lebende Skulptur aus dicht gedrängt stehenden Menschen, die mit gesenktem Blick am Boden scheinbar etwas Wichtiges betrachten - und damit zahllose neugierige Kunstfreunde anlocken. Ironisch ist die Pointe, die sich dem Drängelnden auftut, wenn er bemerkt, dass da nichts ist außer Leere.

(Internet: www.artcologne.de)



Tags: so:  arbeit  werk  ekici  künstlers  abstrakte kunst  
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