| Gemäldegalerie sucht Sponsoren für Restaurierung Alter Meister |
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| Donnerstag, 17. April 2008 um 19:59 Uhr | ||
Es handelt sich um Gemälde von Johann Friedrich August Tischbein (1750- 1812), Lucas Cranach dem Jüngeren (1515-1586) und aus der Werkstatt des belgischen Malers Bernard van Orley (um 1492-1542). «Pro Jahr können wir aus unseren eigenen finanziellen Mitteln nur 4 bis 5 Bilder restaurieren lassen, das ist bei einem Bestand von 1800 Gemälden zu wenig», sagte Direktor Norbert Michels am Donnerstag der dpa. Die Kulturstiftung der Länder unterstützt die Spendenaktion, bei der 8000 Euro eingeworben werden sollen. 5000 Euro werden benötigt, um bei dem Tischbein-Werk «Leopold IV. Friedrich Herzog von Anhalt-Dessau als Prinz mit Geschwistern» den Firnis abzutragen und Fehlstellen zu kitten. Für das Gemälde «Die Kreuzigung Christi» von Lucas Cranach dem Jüngeren sind 1600 Euro nötig, um die Oberfläche zu reinigen, Risse zu verleimen und Fehlstellen zu beseitigen. Mit 1400 Euro könnte die «Anbetung der Könige» aus Orleys Werkstatt von den Spuren der Alterung befreit werden. Die 1927 vom damaligen Freistaat Anhalt gegründete Gemäldegalerie im Schloss Georgium besitzt die größte Sammlung alter Malerei in Sachsen-Anhalt. Unter den Gemälden deutscher Künstler des 15. bis 19. Jahrhunderts befinden sich bedeutende Werke von Lucas Cranach dem Älteren und Pieter Brueghel. Zudem gibt es eine grafische Sammlung mit Handzeichnungen und Druckgrafiken des 16. bis 19. Jahrhunderts. «Restaurieren gehört bei uns zum täglichen Geschäft und betrifft den ganzen Bestand», sagte Michels. Es gebe auch Bilder, die noch kriegsgeschädigt seien und an denen noch sehr viel getan werden müsse. «Eigentlich müsste eine Galerie mit dieser Bedeutung einen fest angestellten Gemälderestaurator haben. Der hätte viel zu tun.» Während sich um die grafische Sammlung ein hauseigener Papierrestaurator kümmere, würden die Gemälde freien Restauratoren gegeben.
(Internet: www.georgium.de) |
























































