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Samstag, 19. April 2008 um 19:48 Uhr |
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Die Berliner Museen suchten nicht einmal den Kontakt zu den in der Stadt lebenden Künstlern. Sie würden weltweit ausstellen, nur nicht in Berlin selbst, sagte der Däne in einem Gespräch mit dem Magazin «Der Spiegel» (Montag). «Ich glaube, die Stadt hätte von der hier versammelten Kreativität viel stärker profitieren können», sagte Eliasson, dem das New Yorker Museum of Modern Art jetzt eine große Ausstellung widmet.
Der Künstler, der mit seiner Frau zwei afrikanische Kinder adoptiert hat, unterhält ein Atelier in Berlin, führt sein Familienleben aber in Kopenhagen. In Berlin sei «eine ausgeprägte Phobie gegen dunkelhäutige Menschen zu spüren», sagte er im «Spiegel». Davor wolle er seine Kinder schützen. Eliasson ist vor allem für seine monumentalen Installationen aus Licht, Wasser, Eis und Pflanzen bekannt. Im Sommer soll er ein Freiluftprojekt in New York realisieren vier gigantische künstliche Wasserfälle auf dem East River.
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