| Künstler Arto Lindsay vermisst Sexappeal der Weltmetropolen |
|
|
|
| Montag, 21. April 2008 um 07:06 Uhr | ||
«Mir kommt es so vor, als ob die Rolle der führenden Städte in der Welt verloren geht», sagte der 53-jährige, der meist zwischen New York und seiner brasilianischen Heimatstadt Salvador pendelt, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. Dort fand am Samstag eine Kunstparade unter seiner Leitung statt.
Zwar seien große Städte wie derzeit Berlin weiterhin «trendy», meinte der Kosmopolit: «Aber keine Stadt löst mehr diesen Wow-Effekt aus, dieses komplette Überwältigtsein. Keine Stadt verführt mehr die Menschen, wie früher New York oder Paris.» Möglicherweise sei im Moment nicht die Zeit dafür: «Vielleicht sind Städte einfach aus der Mode, was den Sexappeal angeht.» New York ist und bleibt für den Künstler «eine starke und großartige Stadt"» sei aber «ein bisschen `guccified und `disneyfied», sagte Lindsay in Anspielung auf große Modemarken und Vergnügungsparks. Zu Frankfurt hat Lindsay nach eigenen Worten ein zwiespältiges Verhältnis. Er möge «diese seltsame Stadt» sehr und nehme sie als «feschen, sehr reichen und sehr einsamen Ort» wahr. Er habe hier an vielen spannenden Produktionen teilgenommen, aber auch viel Zeit beim Umsteigen auf dem Rhein-Main-Flughafen verbracht. Gespräch: Max Blosche, dpa (Internet: www.artolindsay.com) |
























































