| Gute Verkäufe bei der «Art Cologne» - 55 000 Besucher an fünf Tagen |
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| Montag, 21. April 2008 um 07:07 Uhr | ||
150 Galeristen hatten bei der 42. Ausgabe der weltweit ältesten Kunstmesse an fünf Tagen «ihr breites Angebot mit Werken von der Klassischen Moderne bis hin zur Gegenwartskunst präsentiert.
Besonders gefragt waren in diesem Jahr arrivierte sowie avantgardistische Kunst. So ging eine gesamte Förderkoje mit den Arbeiten einer Nachwuchskünstlerin für rund 8000 Euro an die Ankaufs- Kommission des Bundes. Bereits am ersten Messetag wurde eine große Bronze-Skulptur von André Masson für 330 000 Euro verkauft. Günther Ueckers «Aschenmensch» wechselte für 110 000 Euro den Besitzer. Zwei Arbeiten von Andy Warhol, darunter sein «Kölner Dom», fanden für je 75 000 Euro neue Liebhaber. Zu den teuersten Angeboten gehörte ein Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner für 5,5 Millionen Euro. Ob sich ein Käufer fand, verriet die Galerie nicht. «Viele Anbieter schweigen dezent über Verkäufe in so hochpreisigen Bereichen», sagte Christine Hackmann von der Kölnmesse. Mit nur 150 Anbietern hatte die Art Cologne in diesem Jahr ihre Palette um mehr als die Hälfte gegenüber den Vorjahren reduziert, um mehr Übersichtlichkeit zu schaffen und die in die Krise geratene Kunstmesse attraktiver zu gestalten. Diese Konzentration habe Wirkung gezeigt, so die Messeleitung. «Die stärkere Betonung der Qualität war der wichtigste erste Schritt», betonte auch der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Editionen, Klaus Gerrit Friese. |
























































