| Künstler Gregor Schneider - Thema Ängste und Tod als Schwerpunkt |
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| Montag, 21. April 2008 um 17:13 Uhr | ||
Der 1969 im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach- Rheydt geborene Künstler verließ einmal auf der Flucht vor Fotografen einen Empfang seiner Heimatstadt, bevor vorbereitete Lobreden auf seine umstrittene Kunst gehalten werden konnten. Schneider soll einem Zeitungsbericht zufolge von der Bundeswehr als «wahrnehmungsgestört» ausgemustert worden sein.
Seit 16 Jahren verfremdet er sein geerbtes Wohnhaus in Rheydt zu einem Labyrinth aus verschachtelten Räumen und geheimen Gängen. In dem «Totes Haus ur» genannten Projekt drehen sich Zimmer, senken sich Decken und schaffen so eine beklemmende Atmosphäre. Für die Kunstbiennale 2001 ließ er Räume des Hauses nach Venedig schaffen und dort im deutschen Pavillon wiedererrichten. Die spektakuläre Installation wurde mit dem Goldenen Löwen für den besten nationalen Pavillon geehrt. Im vergangenen Jahr kam Schneider in die Schlagzeilen, als er für die Ausstellung «Das schwarze Quadrat - Hommage an Malewitsch» einen 14 Meter hohen Würfel in Hamburg aufstellte. Die an das muslimische Heiligtum Kaaba erinnernde Skulptur war zuvor wegen politischer Bedenken in Venedig und Berlin abgelehnt worden. Bereits 2001 überlegte Schneider, ob ihm echte Leichen für Ausstellungen zur Verfügung gestellt werden könnten. Nun sucht er einen Sterbenden, der sich für eine Performance zur Verfügung stellt. |
























































