| Landeskunstbeirat: Land soll Kunstbegleiter-Programm einrichten |
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| Mittwoch, 23. April 2008 um 16:06 Uhr | ||
Die Schulen müssten auch mit einem entsprechenden Budget ausgestattet werden, um die Künstler angemessen zu entlohnen, sagte der Vorsitzende des Gremiums, der Intendant des Deutschlandradios, Ernst Elitz, am Mittwoch in Stuttgart. Die Kunstbegleiter sollten ähnlich wie die Jugendbegleiter eingesetzt werden. Die Künstler könnten in Fortbildungen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet werden.
Der zunächst für drei Jahre eingesetzte Beirat, dem 15 Experten aus verschiedenen Bereichen angehören, berät die Landesregierung in der Kunst- und Kulturpolitik. Ziel ist es, die Kunstförderung bei gleichbleibendem Etat weiter zu entwickeln und Ideen für neue förderungswürdige Bereiche zu geben. Baden-Württemberg ließ sich die Kultur 2007 nach Angaben des Statistischen Landesamtes rund 350 Millionen Euro kosten. Davon entfielen mehr als 300 Millionen Euro auf Theater, Orchester und Museen. Weitere Empfehlungen des Gremiums: Das Land soll hochdotierte Staatspreise ausloben. Dabei sollen die bestehenden großen Preise als Staatspreise des Landes Baden-Württemberg hervorgehoben und neue eingerichtet werden. Derzeit werden rund 230 Kulturpreise in unterschiedlichen Sparten und Dotierungen vergeben, sagte Kunststaatssekretär Dietrich Birk (CDU). Damit auch Migranten vom kulturellen Leben profitieren, solle ein zentraler Ansprechpartner für interkulturelle Kulturarbeit auf der Ebene der Landesregierung eingerichtet werden, forderte der Beirat. Er riet ferner, das Profil Baden-Württembergs als «eines der zentralen Kunst- und Kulturzentren in Deutschland» durch eine Ausstellung mit Kunstwerken aus den staatlichen Museen und den Privatsammlungen des Landes in Berlin zu dokumentieren. Außerdem sollten die verschiedenen Musik- und Theaterfestivals neu bewertet werden, hieß es. Dabei solle sowohl die künstlerische Bedeutung der Veranstaltung als auch die öffentliche Resonanz berücksichtigt werden. Außerdem schlug das Gremium einen Landeskongress über Kulturstiftungen vor. Ziel solle ein Kompetenzzentrum als Kontaktstelle zwischen den verschiedenen Förderern und Geförderten sein. |
























































