| Neumann eröffnet Sammlung Scharf-Gerstenberg am 10. Juli |
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| Donnerstag, 24. April 2008 um 21:25 Uhr | ||
Damit entsteht mit der gegenüberliegenden Sammlung Berggruen, die einen Anbau erhält, ein «Museumsquartier der klassischen Moderne» in Berlin. Gegenwärtig wird der ehemalige Marstall, in dem nach dem Krieg jahrzehntelang die Büste der Königin Nofretete zuhause war, für zehn Millionen Euro umgebaut. Bis zur Fertigstellung des vierten Flügels des Pergamonmuseums auf der Museumsinsel bleibt das berühmte altägyptische Kalabscha-Tor im Stülerbau in der Sammlung Scharf- Gerstenberg noch stehen.
Die neue Kunstausstellung in Charlottenburg ist dann das fünfte Haus der Nationalgalerie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Ihr neuer Präsident Hermann Parzinger sprach am Donnerstag bei einer Baustellenbesichtigung von einem «fantastischen Ort für moderne und surreale Kunst in Berlin» und einem «weiteren kulturellen Glanzpunkt der Stadt». Parzinger erwähnte auch die Geschichte der Sammlung Gerstenberg, die im Kriegsjahr 1943 in Bunker ausgelagert und 1945 größenteils zusammen mit anderen kostbaren Beständen Berliner Museen von der Roten Armee nach Russland abtransportiert wurde, wo sie zwischenzeitlich einmal in Moskau und St. Petersburg gezeigt, «aber leider bis heute nicht zurückgegeben wurde». Die Sammlung Scharf-Gerstenberg zeichnet unter dem Titel «Surreale Welten» mit über 250 Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier die Geschichte der fantastischen Kunst nach. Das Spektrum reicht von Francisco de Goya, André Masson und Odilon Redon bis zu Salvador Dali, René Magritte und Max Ernst. Den Ausgangspunkt bildet die um 1910 entstandene Sammlung Otto Gerstenbergs (1848-1935). Dessen Sammlerleidenschaft wurde von seinen Enkeln Walter Scharf (1923-1996) und Dieter Scharf (1926-2001) weitergeführt. |
























































