| Käthe-Kollwitz-Preis für Gustav Kluge - Akademie-Frühjahrstagung |
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| Donnerstag, 24. April 2008 um 21:27 Uhr | ||
Mit dem Preis, der mit 12 000 Euro dotiert ist, zeichnet die Berliner Akademie der Künste das bisherige Gesamtschaffen des Künstlers aus, wie sie am Donnerstag mitteilte. Die Preisverleihung verbindet die Akademie mit der Eröffnung einer Ausstellung mit 55 Ölbildern Kluges an diesem Sonntag in Berlin zum Abschluss der diesjährigen Frühjahrsmitgliederversammlung der Künstlersozietät.
Der 1947 geborene Kluge ist seit 1996 Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. In seinem Werk setzt er sich immer wieder auch kritisch mit politischen Themen auseinander. In der Jurybegründung heißt es, die Kunst sei bei Kluge «eine extrem inhaltliche Auseinandersetzung mit den Phänomenen des Übergangs zwischen Leben und Tod». Schmerz, Gewalt und Machtausübung sowie Folter und Erniedrigung von menschlicher Existenz habe Kluge «in geradezu manischer Weise» immer wieder behandelt. Die Mitglieder der Akademie der Künste mit ihrem Präsidenten Klaus Staeck kommen an diesem Freitag zu ihrer Frühjahrstagung zusammen. Dabei stehen auch wieder die Wahlen neuer Mitglieder auf dem Programm. Die Neuwahl des Präsidenten steht erst bei der nächsten Frühjahrsversammlung 2009 an. Der Plakatkünstler Staeck war 2006 für eine dreijährige Amtszeit gewählt worden. Die traditionelle «Lange Nacht» zur Mitgliederversammlung am Sonnabend wird vor allem von ihren Mitgliedern Georg Stefan Troller (86) und Hilmar Thate (77) geprägt. Der Fernsehjournalist und Autor («Pariser Journal») Troller stellt in Gesprächen mit Akademiepräsident Klaus Staeck unter anderem seine Fernsehbeiträge «Personenbeschreibung Muhammad Ali» (1974) und über Charles Bukowski (1982) sowie seinen Film «Unter Deutschen. Eindrücke aus einem fremden Land» von 1995 vor. Der Schauspieler Hilmar Thate erzählt unter dem Motto seiner Autobiografie «Neulich, als ich noch ein Kind war» aus seinem Leben, zeigt Filmbeispiele und singt Lieder von Brecht und Eisler. (Internet: www.adk.de) |
























































