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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Private Galeristen in Thüringen: Zuversicht und DurchhaltevermögenErfurt (dpa/th) - Die privaten Galeristen in Thüringen können allein vom Verkauf der PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 27. April 2008 um 15:19 Uhr

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Um das Interesse der Menschen für Grafiken, Gemälde, Skulpturen oder Installationen zu wecken, gehen sie unterschiedliche Wege. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa unter Galeristen.

«Kunst muss Spaß machen, aber wer sich nur auf Kunst verlegt, wird selten davon leben können«, sagte Jutta Schwing von der Galerie am Johannisplatz in Jena. Das Haus ist spezialisiert auf Kunst der klassischen Moderne. Verkauft werden auch Kunstdrucke, Poster und Postkarten. Bilder können an Ort und Stelle gerahmt werden. Aller der Schwierigkeiten und Probleme zum Trotz hat sich die Kunsthändlerin ihren Enthusiasmus bewahrt: «Kunst ist so etwas Schönes, auch für die Seele, das es sich gar nicht rechnen muss.»

Auch für Peter Thoms von der gleichnamigen Galerie in Mühlhausen und für Tely Büchner von der Erfurter Galerie im Kunsthaus sind Gewinn sekundär. «Man muss die Menschen an die Kunst heranführen, sie begeistern und das macht einen Riesenspaß», sagte Thoms. Kunsthandel sei ein zyklisches Geschäft und wachse nur langsam. Neben einem Kundenstamm seien das Konzept der Galerie, die Auswahl der Künstler und die Werbung vor und während Ausstellungen entscheidend. Er sei zuversichtlich, auch wenn Thüringen keine Kunstmetropole ist.

Tely Büchner will Kunst inhaltlich vermitteln. Das Kunsthaus präsentiert vorrangig Ausstellungen zeitgenössischer Kunst - Plastik, Zeichnung, Malerei und neue Medien wie Videos. «Wir suchen zudem besondere Bereiche und stellen auch ganz junge Künstler vor.» Gabi Schien, Galeristin und Künstlerin aus Schmalkalden, kennt die Hürden und Grenzen beim Kunstverkauf: «Kunst ist ein absoluter Luxusartikel.» Interesse für Kunst sei zwar in allen Schichten vorhanden, auch bei Jugendlichen und Kindern. Doch um als Künstler und Galerist überleben zu können, müsse man einen Namen haben. In ihrer Galerie überwiegt Acrylmalerei. Diese Malart bevorzugt die Künstlerin auch in ihren Arbeiten.

Peter Schäfer, freischaffender Künstler und Leiter des KUNST Pavillons Eisenach, stimmt in den Chor ein: «Von Kunst zu leben, ist sehr schwer.» Ein Grund dafür: Künstler arbeiten oft unabhängig von vorherrschenden Kunstrichtungen und orientieren sich nicht am Geschmack der Masse. «Vom reinen Ausstellungsbetrieb kann jedoch kaum einer finanziell überleben, nötig sind auch Aktionen.» Das Groß der Galeristen und Künstler baue sich deshalb ein zweites Standbein auf: Nebenjobs, Kunstdruck-Verkauf, Galerie-Lesungen.

Thomas Zunkel von der Galerie Aratora Artern will mit Konzerten, Lesungen und Comedy auf bildende Kunst aufmerksam machen. «Kunst ist etwas Weites, nicht etwas Enges», sagte er. Er arbeitet mit 25 Künstlern zusammen. Seiner Meinung nach lassen auch die tägliche Reiz- und Bilderflut etwa der elektronischen Medien das Interesse für Kunst sinken. Private Galeristen müssten sich deshalb etwas einfallen lassen und «brauchen vor allem Durchhaltevermögen.»

Christine Kausch vom Verband Bildender Künstler Thüringen rät bei solchen Koppel-Angeboten zur Vorsicht. «Es besteht die Gefahr, dass sie nur noch eine Deko-Funktion haben.» In den «Kunstgesprächen» der verbandseigenen Galerie auf der Krämerbrücke Erfurt können beispielsweise Besucher ohne Fachwissen über ihre Eindrücke sprechen, ergänzte Geschäftsführerin Michaela Delenk.

Im Freistaat gebe es drei Galerie-Formen: Kommunale Einrichtungen, klassische Galerien und private Initiativen. Galeristen, die als eine Art Manager der Künstlern in Erscheinung treten und bei denen die Vermarktung im Vordergrund stehe, entsprächen dem klassischen Bild, erläuterte Delenk. Diese seien im Freistaat jedoch selten. Das Gros der Galerien sind private Initiativen.

Persönliches Interesse führe ebenso zur Gründung von Galerien wie das Sammeln von Kunst und die eigene künstlerische Betätigung. Die Übergänge zwischen den Galerie-Formen seien fließend. «Es gibt eine ständige Wandlung und Bewegung.» Die rund 20 kommunalen Galerien in Thüringen sind dagegen von öffentlichen Geldern abhängig, was Segen, aber auch Fluch sein kann. Sie haben zudem Bildungsaufgaben.

Privatgalerien könnten diese Aufgabe nicht ersetzen, nur ergänzen, sagte Delenk.

 

Umfrage: Kathrina Reum, dpa



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