| ZERO-Stiftung in Düsseldorf - Stadt gibt Gründung bekannt |
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| Montag, 28. April 2008 um 21:16 Uhr | ||
Die neue «ZERO-Foundation» werde «in einigen Monaten» juristisch perfekt sein, sagte Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe am Sonntag. Während die NRW- Landeshauptstadt jährlich «eine sechsstellige Summe» zuschieße, wollen die drei ZERO-Künstler Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker eine Auswahl ihrer Werke und Arbeiten von nahestehenden Künstlerkollegen in die Stiftung einbringen. Zudem stellen die drei ZERO-Protagonisten wichtige Dokumente aus ihren Archiven zur Geschichte der bis 1966 in Düsseldorf existierenden Gruppe zur Verfügung. Die ZERO-Bewegung hat vom Rheinland aus die Nachkriegskunst Europas, Amerikas und selbst Japans stark beeinflusst. Mit Rauch- oder Nagelbildern, vibrierenden Lichtstrukturen und glänzenden Metallraster-Werken entwickelte die 1964 auch auf der Kasseler Documenta gezeigte Gruppe eine neue Bildsprache anstelle der von der NS-Zeit missbrauchten traditionellen Kunstauffassung. «Wir haben versucht, die ramponierte Welt heil zu machen», sagte Piene bei der Vorstellung der Stiftungspläne. Der jungen Bundesrepublik gelang unter anderem mit ZERO wieder der Anschluss an das westliche Kunstgeschehen. (Internet: www.museum-kunst-palast.de) |
























































