| Restauriertes Friedrich-Gemälde nach Greifswald zurückgekehrt |
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| Montag, 28. April 2008 um 21:30 Uhr | ||
Das stark beschädigte Gemälde von 1816/1817 wurde von dem Berliner Restaurator Ingo Timm wiederhergestellt, wie Birthe Frenssen, Vize-Direktorin des Pommerschen Landesmuseums, am Montag sagte. Auf dem Gemälde drohten sich Farbplättchen zu lösen, die «wieder wunderbar niedergelegt wurden», sagte Frenssen. Zudem wurde die Restaurierung dazu genutzt, alten Firnis zu entfernen. Dadurch habe das Gemälde, das die Silhouette der Stadt Neubrandenburg zeigt, eine kühlere Ausstrahlung erhalten. Bei den die Restaurierung begleitenden Untersuchungen seien auch Unterzeichnungen sichtbar geworden, die Einblick in die Arbeitsweise des Malers gegeben hätten. Es sei deutlich geworden, dass Friedrich, der als bedeutendster Maler der Romantik gilt, beispielsweise an der Höhe der Kirchtürme Korrekturen vorgenommen habe, sagte Frenssen. Die Figuren im rechten Vordergrund habe Friedrich - untypisch für ihn - offenbar sehr frei gezeichnet. Der Berliner Restaurator Ingo Timm gilt als Kenner der Maltechnik Friedrichs. Er restaurierte bereits das Friedrich-Gemälde «Der Watzmann». Eine Spendenaktion machte die schnelle, rund 18 500 Euro teure Restaurierung des Bildes möglich. Das Bild sollte noch am Montag gerahmt und wieder in der Ausstellung platziert werden. |
























































