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Mittwoch, 30. April 2008 um 07:14 Uhr |
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Der in ganz Südamerika immer noch bekannte Künstler wurde 1802 in Augsburg geboren, bereiste Chile und andere Länder und war zu seiner Lebzeiten ein Freund des berühmten Naturforschers Alexander von Humboldt (1769-1859). Die Ausstellung «Chile und Johann Moritz Rugendas» im Augsburger Schaezlerpalais zeigt bis 20. Juli rund 110 Objekte von Johann Moritz Rugendas, darunter etwa 30 Gemälde und 70 Zeichnungen. Rugendas starb vor 150 Jahren. Noch heute sei er fest im Bewusstsein Südamerikas verankert und gelte als einer der ganz Großen der Kunst des 19. Jahrhunderts, sagte der Augsburger Museumschef Christof Trepesch. Durch seine ausgedehnten Reisen sei er bis heute in Augsburg aus dem Blickfeld geraten. Im Jahr 1822, mit 20 Jahren, war Rugendas zum ersten Mal nach Amerika aufgebrochen. Später soll er sich zu einem «echten Chilenen» entwickelt haben.
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