| Oskar Schlemmer |
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| Mittwoch, 30. April 2008 um 07:15 Uhr | ||
Er arbeite nicht nur als Maler und Bildhauer, sondern auch als Bühnengestalter. Der Architekt Walter Gropius (1983-1969) berief ihn 1920 als Lehrer an das Bauhaus in Weimar. Dort leitete Schlemmer die Werkstatt für Steinbildhauerei und Wandmalerei und gab Unterricht im Aktzeichnen. 1923 übernahm er auch die Bühnenarbeit am Bauhaus. Von 1929 bis zu ihrer Schließung 1932 arbeitete Schlemmer an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau. Schlemmer thematisiert in seinen Werken vor allem die Stellung der menschlichen Figur im Raum. 1932 malt er sein wohl bekanntestes Werk «Die Bauhaustreppe», die heute im Museum of Modern Art in New York hängt und Schlemmer weltweit bekanntmachte. Schlemmers erste große Werkschau in Stuttgart wird 1933 von den Nazis noch vor der Eröffnung geschlossen. Sie bezeichnen ihn als «Kunstbolschewisten», seine Kunst als «entartet». Der gebürtige Stuttgarter zieht sich nach Süddeutschland zurück und stirbt 1943 in Baden-Baden. Seit dem Tod seiner Witwe «Tut» Schlemmer 1987 muss aufgrund eines Erbstreits auf Abbildungen seiner Werke in vielen Publikationen weitgehend verzichtet werden. An eine umfassende Retrospektive ist derzeit nicht zu denken. |
























































