| Picasso-Museum in Barcelona geht auf Distanz zu Pauschaltouristen |
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| Mittwoch, 30. April 2008 um 07:16 Uhr | ||
Wie die Zeitung «El Periódico de Catalunya» am Dienstag berichtete, will die Pinakothek anstelle von Pauschalurlaubern künftig mehr Anwohner anlocken. «Wir werden die Rolle des Museums als Touristenattraktion möglichst weit einschränken», kündigte der Museumsdirektor Josep Serra an. «Die Zahl der Besucher ist das Letzte, was mich interessiert. Wenn die Kultur nur noch Geld bringen soll, machen wir das Museum lieber zu.»
Das Picasso-Museum gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona. Es lockt pro Jahr 1,1 Millionen Besucher an. Um ein Gegengewicht zum Zustrom der Touristen zu schaffen, plant Serra gemeinsame Initiativen mit kulturellen Gruppen in der Altstadt der katalanischen Metropole. Für die Bewohner der Stadt soll es günstige Jahreskarten geben, die den Besitzern das Schlangestehen an der Kasse ersparen. Außerdem wird erwogen, das Museum an den Tagen zu schließen, an denen normalerweise besonders viele Pauschaltouristen in die Pinakothek strömen. |
























































