| Über 300 000 Euro Erlös bei 34. Ahrenshooper Kunstauktion |
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| Montag, 04. August 2008 um 06:52 Uhr | ||
Ahrenshooper KunstauktionMehr als 90 Prozent der angebotenen rund 150 Werke hätten bei der Versteigerung am Samstagabend neue Besitzer gefunden, sagte Auktionator Günter Roese am Sonntag der dpa. Als teuerstes Werk erwies sich das Ölgemälde «Abendstimmung im Winter» von Paul Müller-Kaempff (1861-1941), der als Begründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie gilt. Für das 60 mal 80 Zentimeter große, um 1895 entstandene Bild, das schneebedeckte Reetdachhäuser an der Bodden-Küste zeigt, wurde der Zuschlag bei 12 000 Euro erteilt. Die Ahrenshooper Kunstauktion, die jährlich am ersten August- Wochenende mehrere hundert Kunstfreunde aus dem gesamten Bundesgebiet anlockt, konzentriert sich auf Werke von Künstlern, die ständig oder zeitweise an der Küste tätig waren. Den Anfangspunkt der Präsenz von Künstlern in Ahrenshoop markiert die gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Künstlerkolonie. Sie hatte bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Bestand. Von Kolonie-Gründer Müller-Kaempff wurden am Samstag vier Werke versteigert. Ein 29,7 mal 21 Zentimeter kleines Tusche-Selbstporträt des Expressionisten Max Pechstein (1881-1955) aus dem Jahr 1951 wurde für 9500 Euro versteigert. Eine Tusche-Zeichnung von Ernst-Wilhelm Nay (1902-1968) mit dem Titel «Ostseefischer» brachte 8700 Euro, die Bleistiftzeichnung «Segelboot» von Lyonel Feininger (1871-1956) 8500 Euro. Ernst Bischoff-Culms (1870-1917) Gemälde «Junges Paar auf dem Kirchgang. Nidden.» wurde ebenfalls für 8500 Euro versteigert und geht Roese zufolge in das Litauen-Museum in Klaipeda. Für eine Überraschung sorgte dem Auktionator zufolge ein Gemälde der Stralsunder Malerin Elisabeth Büchsel (1867-1957). Ihr um 1905 entstandenes Bild «Sommer auf Hiddensee» erbrachte 7500 Euro bei einem Schätzpreis von 1800 Euro. |
























































