| Verboten: Der Blick auf die Nacktheit - Ausstellung in Düsseldorf |
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| Mittwoch, 06. August 2008 um 07:28 Uhr | ||
Erotik, Nacktheit, KunstDie Schau unter dem Titel «Diana und Aktaion - Der verbotene Blick auf die Nacktheit» läuft vom 25. Oktober bis zum 15. Februar 2009. Der antike Mythos vom Jäger Aktaion und der Jagdgöttin Diana ist nach Museums-Angaben vom Dienstag Ausgangspunkt der Präsentation, von dem aus ein «weiter Kreis ins Gebiet der erotischen Kunst und des verbotenen Blicks» gezogen werden soll. Das Künstler- Spektrum reicht von Peter Paul Rubens und Jan Brueghel d.Ä. über Auguste Rodin, Max Beckmann, Lovis Corinth und Otto Dix bis zu Andy Warhol und Joseph Beuys. Aktaion war wegen des «verbotenen Blicks», den er auf Diana beim Bad geworfen hatte, von der Göttin zur Strafe in einen Hirsch verwandelt und damit zur Beute seiner eigenen Hunde geworden. Unmittelbar auf diesen Mythos bezieht sich in der Schau etwa ein üppig barockes Gemälde Rembrandts aus dem Jahr 1634. Dargestellt ist ein lockeres Nymphen-Bad an einer lauschigen Quelle im Wald, dessen Intimität durch Aktaions überraschenden Auftritt in Turbulenz gerät. «Erotische» Werke der Moderne stammen von Künstlern wie dem Österreicher Egon Schiele, dessen zu Lebzeiten als «pornografisch» verurteilte Aktdarstellungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen ihres «schamlosen» Blicks für Aufsehen sorgten. Erotische Fotografie stammt etwa von Nobuyoshi Araki. Der Japaner ist berühmt für seine minuziös arrangierten Aktfotos von oft auch gefesselten Frauen - Aufnahmen, die den Fotografen zu einem der gefragtesten wie umstrittensten Künstler Japans gemacht haben. (Internet: www.museum-kunst-palast.de) |
























































