| Kunstsammlung bietet Einblicke in Landschaftsmalerei von Otto Dix |
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| Mittwoch, 06. August 2008 um 07:30 Uhr | ||
Gera, Otto Dix, LandschaftsmalereiZwar habe sich Dix (1891-1969) nie als reiner Landschaftsmaler verstanden, doch habe er von 1933 an eine Vielzahl von Arbeiten mit Landschaftsmotiven geschaffen, sagte der Leiter der Kunstsammlung, Holger Peter Saupe, am Dienstag in Gera. Die Landschaftsmalerei sei eine Art «innere Emigration» für ihn gewesen. In der Ausstellung mit dem Titel «Otto Dix. Bilder aus der Sammlung» werden bis zum 16. November 36 Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers im Otto-Dix-Haus gezeigt. Die ausgestellten Arbeiten stammen aus der eigenen Sammlung oder sind Dauerleihgaben. «Viele davon waren schon längere Zeit nicht mehr zu sehen», sagte Saupe. Gezeigt wird etwa das Ölgemälde «Hohlweg im Vorfrühling», mit dem die Kunstsammlung nach dem Zweiten Weltkrieg den Grundstein für den Wiederaufbau ihres Bestandes gelegt habe. Ziel sei es, den stilistischen Wandel in der Landschaftsmalerei von Dix aufzuzeigen, erklärte Saupe. Die frühen Arbeiten seien noch im Stil der altmeisterlichen Lasurtechnik angefertigt worden. «Da wird das Dunstige, das Atmosphärische in der Landschaft betont.» In den 1940er Jahren wandte sich Dix dann einer expressiven Prima- Malerei zu, einer Maltechnik, bei der das Bild in einem Farbauftrag fertiggestellt wird. Diese neuere Ausdrucksform wird etwa an dem Ölgemälde «Herbstbäume» (1945) mit kräftigen Orange- und Rottönen deutlich. «Hier sieht man ganz deutlich die Freude an der Farbe und die Auseinandersetzung mit ihr», sagte Saupe. Mit der Ausstellung schlägt die Kunstsammlung zugleich einen Bogen zu ihrer Sonderschau «Landschaft entdecken» in der Geraer Orangerie, wo niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts gezeigt wird. Dix wurde 1891 in Untermhaus, einem heutigen Stadtteil von Gera, geboren. (Internet: www.kunstsammlung-gera.de) |
























































