| Sozialgericht zeigt Zeichnungen und Radierungen von Alfred Hrdlicka |
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| Mittwoch, 06. August 2008 um 07:34 Uhr | ||
Alfred Hrdlicka, Landessozialgericht DarmstadtDie 47 Exponate des 80- jährigen Malers, Bildhauers und Zeichners ergänzen bis Ende Oktober die zwölf Zeichnungen zu Georg Büchners Werken «Woyzeck» und «Lenz» sowie der Büste Büchners, die 1988 für das damals neue Justizgebäude geschaffen worden waren, teilte das Gericht am Dienstag in Darmstadt mit. Ausgestellt sind weitere Bilder zu Werken des Dramatikers und Revolutionärs Georg Büchner sowie Hrdlickas Zyklus der Radierungen «Die große Französische Revolution». Die Ausstellung vor 20 Jahren habe seinerzeit einen «Kunstskandal» ausgelöst, teilte das Gericht am Dienstag mit. Die damalige Frauenbeauftragte der Stadt Darmstadt wandte sich nach Gerichtsangaben vom Dienstag «gegen die Ausnutzung von Steuergeldern für Darstellungen, die die Zerstörung von Frauen durch männliche Gewalt zur Schau stellen, ohne Rücksicht auf die Opfer». Hingegen habe die frühere Landtagsvizepräsidentin Ruth Wagner (FDP) die Hrdlicka-Diskussion als «spießige Muffigkeit» beschrieben. Inzwischen habe sich die Diskussion versachlicht, das hohe künstlerische Niveau der Arbeiten sei anerkannt, hieß es in der Mitteilung. Außerdem würden zunehmend weniger die Bilder, als vielmehr die sozialen Verhältnisse, die Büchner und Hrdlicka realistisch darstellen und anprangern, als obszön betrachtet. (Die Ausstellung kann vom 6. August 2008 bis 31. Oktober 2008 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist |
























































