| Schlossmuseum Friedenstein erhält Gemälde für Hannah-Höch-Sammlung |
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| Freitag, 08. August 2008 um 06:59 Uhr | ||
Hannah Höch, Schlossmuseum Friedenstein«Gotha vom Bodenfenster aus» von 1904 sei eine traditionell gehaltene Ölmalerei, der «Gothaer Fackelzug» von 1906/08 bereits ein stimmungsvolles Aquarell im impressionistischen Stil, teilte das Schlossmuseum am Donnerstag mit. Beide Bilder der jungen Künstlerin, so unterschiedlich sie in Form und Technik seien, zeigten ihre frühe Begabung und ihr sicheres Gespür für Anordnung und farbige Gliederung der Komposition. Höch starb vor 30 Jahren in Berlin. Das Schlossmuseum zeigt noch bis Ende September die Ausstellung «Jugend und Alter» mit Werken der Dadaistin aus beiden Schaffensperioden. Seit den 1990er Jahren konnte das Schlossmuseum mit Hilfe des Landes Thüringen und durch mehrere Schenkungen ein Hannah-Höch-Kabinett aufbauen. Die Wuppertaler Eva- Maria und Engelbert Dicken, die dem Haus 2005 bereits eine wichtige Schenkung zukommen ließen, kauften den «Gothaer Fackelzug» in einer Galerie. Das andere Werk schenkte Eva-Maria Rössner aus Tübingen dem Freundeskreis des Schlossmuseums. Es ist das älteste bekannte Gemälde ihrer Tante. «Besuch bei Hanna Höch» ist der Titel einer Foto-Edition von Hans Jörg Schütt, die er Ende der 1960er Jahre von der Künstlerin machte. Die 14 Porträts aus dem späten Lebensjahren Höchs konnten aus Spenden des Freundeskreises ebenfalls für das Schlossmuseum gekauft werden. Sie sollen 2009 im Höch-Kabinett gezeigt werden. (Internet: www.stiftungfriedenstein.de) |
























































