| Döner und Kartoffel: Junge Künstler und ihr Blick auf die Gegenwart |
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| Samstag, 16. August 2008 um 10:20 Uhr | ||
Spiegelbild, Ausstellung, DüsseldorfVon Samstag, den 16.08.2008, an zeigt die Schau im unterirdischen Ausstellungsraum am Rhein «kommentierende und analysierende Bilder des gegenwärtigen Menschen und seiner Umgebung», sagte Gudrun Peters, Ausstellungsmacherin am KIT, am Samstag. Bis zum 19. Oktober 2008 soll es um die zeitgenössische Malerei als Spiegel der heutigen Welt gehen. Für den 24-jährigen Düsseldorfer Künstler Christoph Knecht bedeutet das: «Der Döner ist längst ein großes kulturelles Symbol und geht mit der Kartoffel immer mehr zusammen». Die deutsche Gesellschaft, so die Botschaft, verändert sich durch Einwanderung und kulturelle Einflüsse aus anderen Ländern immer mehr. Dies unterstreicht sein Gemälde vom uralten Fachwerkhaus, in das ein Call- Shop eingezogen ist. «Weltweit günstig telefonieren» heißt das Bild mit der Schaufensterwerbung in arabischer Schrift. Weiteres Beispiel für den jungen Blick auf die Gegenwart ist ein schräges Gebäude aus Holzresten von Niels Sievers. Der in Berlin lebende Künstler habe es als «Haus für seine Bilder» gebaut, sagte Ausstellungsmacherin Peters. So wie etwa bei den düsteren Bildern von Dreimastern auf hoher See alles ins Wanken gerate, scheint das Haus Sinnbild für eine aus den Fugen geratene Welt zu sein. (Internet: www.kunst-im-tunnel.de) |
























































